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Einer der höchsten asphaltierten Bergpässe der Alpen (2642 Meter)
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Weltberühmt durch die Tour de France
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Fantastische Ausblicke auf die Écrins, La Meije und die umliegenden Alpen
Der Col du Galibier zählt zu den bekanntesten und ikonischsten Bergpässen Europas. Der Pass verbindet die Regionen Savoie und Hautes-Alpes und bildet eine spektakuläre Route zwischen Valloire und Briançon. Mit einer Höhe von 2642 Metern ist der Galibier einer der höchsten asphaltierten Bergpässe der Alpen. Die Kombination aus beeindruckenden Berglandschaften, Serpentinen und Radsportgeschichte macht diesen Pass zu einem absoluten Klassiker für Bergliebhaber.
Eine Ikone der Tour de France
Einen großen Teil seiner Bekanntheit verdankt der Col du Galibier der Tour de France. Seit der ersten Überquerung 1911 hat der Pass Dutzende Male eine Hauptrolle im größten Radrennen der Welt gespielt. Radsportler aus aller Welt zieht es Jahr für Jahr an den Galibier, um dieselbe Auffahrt wie die Profis zu fahren. Besonders die Nordseite von Valloire aus gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten Anstiege der französischen Alpen. Aber auch für alle, die nicht auf dem Rad sitzen, ist der Pass beeindruckend. Vom Gipfel aus hat man ein Panorama über ein Meer von Berggipfeln, Gletschern und tiefen Tälern.
Atemberaubende Ausblicke
Der Col du Galibier liegt inmitten einer hochalpinen Landschaft. Vom Gipfel aus blickt man auf mehrere berühmte Bergmassive, darunter die imposante La Meije (3983 Meter), einer der markantesten Gipfel der französischen Alpen. Auch das Bergmassiv des Nationalparks Écrins liegt in Reichweite. Im Sommer färben blühende Almwiesen die Hänge, während weiter oben oft noch Schneefelder zu sehen sind. Durch die Höhe und die offene Lage verändert sich die Landschaft mit Wetter und Licht ständig, was den Galibier bei Fotografen und Naturliebhabern beliebt macht.
Wandern und Entdecken
Auch wenn die meisten Besucher den Galibier als Bergpass kennen, ist die Umgebung zugleich ein hervorragendes Wandergebiet. Vom Gipfel aus starten verschiedene Wanderrouten zu Aussichtspunkten, Bergseen und umliegenden Gipfeln. Dank der Höhe genießt man hier schon nach kurzem Zustieg ein echtes hochalpines Erlebnis. Bei Wanderungen sind regelmäßig Murmeltiere zu sehen, und mit etwas Glück entdeckt man Steinböcke oder Gämsen an den steilen Hängen rund um den Pass.
Praktische Informationen
Der Col du Galibier ist in der Regel von Ende Mai oder Juni bis Oktober geöffnet, abhängig von den Schneeverhältnissen. Im Winter ist der Pass wegen Schneefall und Lawinengefahr gesperrt. Erreichbar ist die Route von Valloire im Norden und Briançon im Süden. Bedenken Sie, dass es auf dem Gipfel selbst mitten im Sommer deutlich abkühlen kann und das Wetter rasch umschlagen kann. Ein Besuch des Galibier lässt sich ausgezeichnet mit anderen berühmten Alpenpässen wie dem Col du Télégraphe, dem Col du Lautaret und den Routen durch den Nationalpark Écrins verbinden. Der Col du Galibier ist weit mehr als ein Bergpass. Er ist ein Ort, an dem beeindruckende Natur, alpine Geschichte und Radsportlegenden zusammenkommen. Ob mit dem Auto, dem Motorrad, dem Rad oder zu Fuß: Oben auf dem Galibier wartet ein Ausblick, der lange in Erinnerung bleibt.
Kontaktinformationen
Öffnungszeiten
Geöffnet von Anfang Juni bis Ende Oktober