Berghütten in den Alpen suchen bereits nach Personal für die Sommersaison 2026, insbesondere im italienischen Trentino. Die Rekrutierung läuft auf Hochtouren, jedoch gestaltet sich vor allem die Suche nach qualifizierten Köchen/Köchinnen als besonders schwierig. Gleichzeitig wird erneut ein starkes Besucheraufkommen erwartet, was das Personalproblem zu einer der größten Herausforderungen für die Hüttenbetreiber macht.
Personalmangel: die größte Herausforderung
Die Vorbereitungen für den Sommer 2026 laufen in der italienischen Region Trentino bereits auf Hochtouren, aber die Suche nach SaisonarbeiterInnen bleibt schwierig. Insbesondere in der Küche ist es schwer, qualifiziertes Personal zu finden. Roberta Silva, Präsidentin der Associazione Rifugi del Trentino, erklärt, dass die Rekrutierungskampagnen immer früher beginnen, um genügend MitarbeiterInnen für die kommende Saison zu gewinnen. „Die Suche startet oft schon im Januar“, so Silva gegenüber suedtirolnews.it.
Ursachen des Personalmangels
Der Mangel an Personal ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen. Zum einen wird es immer schwieriger, SaisonarbeiterInnen zu finden, da die Arbeit in großen Höhen und abgelegenen Gebieten besondere Herausforderungen mit sich bringt. Besonders in der Küche ist es eine ständige Herausforderung, gut qualifizierte MitarbeiterInnen zu gewinnen. „Hart arbeiten allein reicht nicht aus, es ist eine spezifische Ausbildung erforderlich“, sagt Silva.
Auswirkungen des fehlenden Personals
Durch die steigende Nachfrage von lokalen Touristen und internationalen Gästen müssen sich die HüttenbetreiberInnen auf den größeren Andrang einstellen. Die Nachfrage nach Übernachtungen und Verpflegung steigt stetig, und es wird immer wichtiger, den Gästen einzigartige Erlebnisse zu bieten. Ohne ausreichend Personal können diese Ziele jedoch nicht erreicht werden.
Hohe internationale Besucherzahlen erwartet
Für den Sommer 2026 erwarten die Berghütten im Trentino einen Anstieg von BesucherInnen aus Nordamerika, insbesondere aus den USA und Kanada. Diese Entwicklung wird von den Hütten als positiv wahrgenommen, auch wenn die Zahl der Gäste aus Deutschland und Österreich leicht zurückgeht.
Wasserversorgung als weitere Sorge
Neben dem Personalmangel machen sich die HüttenbetreiberInnen auch Sorgen über die Wasserversorgung. Aufgrund der weniger intensiven Schneefälle in dieser Saison könnten die Wasserreserven schneller erschöpft sein. Die Auswirkungen dieses Problems werden jedoch erst später im Sommer spürbar sein.