Sieben Gründe, warum Wandern im Winter besser ist als im Sommer

Sieben Gründe, warum Wandern im Winter besser ist als im Sommer

10. Januar 2019

von: Sarah in Kolumne

Sommerzeit ist Wanderzeit – zumindest, wenn man den Reisekatalogen und Werbeanzeigen aus den Alpen glaubt. Da werden dann glückliche Paare oder fröhliche Familien gezeigt, die in kurzer Sommerkleidung durch die Natur der Berge wandern und sich des Lebens freuen. Aber dabei ist es doch so viel schöner, im Winter zu wandern. Gegen die Kälte muss man sich halt nur ein bisschen dicker anziehen, das ist alles. IndenBergen.de zeigt sieben Gründe, warum es so viel besser ist, im Winter zu wandern als im Sommer.

1. Diese absolute Stille, wenn Schnee gefallen ist

Hattet ihr auch schon einmal das Gefühl, dass die Welt plötzlich viel ruhiger ist, wenn frischer Schnee gefallen ist? Das ist keine Einbildung, denn die leichte Schneedecke kämpft tatsächlich die Geräuschkulisse, weil die unzähligen Hohlräume zwischen den anfangs noch sperrigen Eiskristallen als Schallschlucker dienen. Und wo ließe sich dieses Phänomen besser genießen als in der Ursprünglichkeit der Natur. Das ist Entschleunigung und Entspannung pur.

2. Das Aufwärmen in der Sauna

Wer im Sommer wandert und sich dabei anstrengt, ist schnell nassgeschwitzt und die Kleidung klebt am Körper. Im Winter passiert das weniger und als Bonus winkt nach einem langen Wandertag in der klirrenden Kälte auch noch ein Abend der Entspannung in der Sauna. Es gibt einfach nichts besser als das Gefühl, wie die Muskeln langsam wieder auftauen und der ganze Körper von innen warm wird.

3. Winterwandern ist noch ein Nischensport

Kann es im Sommer, gerade in der Ferienzeit, in beliebten Ferienregionen der Berge auf den Wanderwegen teilweise so voll werden, dass man Schlange stehen muss, ist ein großer Vorteil des Winterwanderns, dass bisher erst wenige Menschen diesen Sport betreiben. Nur selten begegnet man auf den Wegen überhaupt einer anderen Menschenseele, sondern ist oftmals stattdessen ganz allein mit sich und der verschneiten Natur.

4. Ein gutes Ausdauertraining

Wer schon einmal durch tiefen Schnee gestampft und dabei immer wieder bis zu den Knien eingesunken ist, der weiß, wie viel Kraft es kostet, den Fuß immer wieder herauszuziehen und den nächsten Schritt zu machen. Und genau deswegen ist Winterwandern ein perfektes Training für das Herz-Kreislauf-System. Vielleicht ist die Wanderstrecke dann etwas kürzer, aber der Körper bekommt ordentlich etwas zu tun.

5. Aktivbleiben während der kalten Jahreszeit

Spätestens im März bekommen viele Panik, ob sie es noch zur Strandfigur für den Sommer schaffen, weil sie den ganzen Winter über auf der Couch verbracht haben, ohne sich übermäßig zu bewegen. Winterwanderer kennen das Problem nicht, denn sie haben die kalte Jahreszeit fleißig mit Sport verbracht und sind super in Form.

6. Wunderschöne verschneite Winterlandschaft

Sicher sind die Berge auch im Sommer landschaftlich ein Traum, aber im Winter kommt eine ganz besondere, mystische Atmosphäre dazu, die es während der warmen Monate nicht gibt. Im Winter funkelt der Schnee in der Sonne und es gibt mysteriöse Spuren im Schnee, denen man folgen kann. Beim Winterwandern spürt man richtig, wie die Natur eine Pause einlegt und Kraft schöpft für den nächsten Frühling und Sommer.

7. Günstige Angebote der Unterkünfte

Eben gerade, weil noch nicht viele das Winterwandern für sich entdeckt haben und oft Nebensaison herrscht (bevor die Skiwochen beginnen), reduzieren viele Unterkünfte die Preise, um Übernachtungsgäste anzulocken. Oft ist es wegen der ungewöhnlichen Zeit in den Hotels und Pensionen auch angenehm ruhig, weil nur wenige Gäste da sind. Diese Schnäppchen kommen für Winterwanderer gerade recht und machen das Winterwandern noch ein kleines bisschen besser.

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