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Curona de Gherdëina: Die beeindruckende 5-Tages-Wanderung rund um Val Gardena

Curona De Gherdëina 1
© Val Gardena

Wer die Dolomiten mehrere Tage hintereinander erleben möchte, findet rund um Val Gardena eine der schönsten Trekkingtouren in Südtirol. Die Curona de Gherdëina führt Wanderer in mehreren Etappen entlang der Berggipfel rund um das Tal. Der Name bedeutet wörtlich „die Bergkrone von Val Gardena“ und genau das macht diese Route so besonders: Man wandert gewissermaßen entlang der Krone des Tals, mit Blick auf einige der berühmtesten Bergmassive der Dolomiten.

Kurz zusammengefasst

  • Die Curona de Gherdëina ist eine mehrtägige Trekkingtour rund um Val Gardena
  • Die Route führt in fünf Etappen entlang der schönsten Berggruppen der Dolomiten
  • Wanderer legen etwa 60 Kilometer und mehr als 4.000 Höhenmeter zurück
  • Es sind sowohl Hütten- als auch Hotelübernachtungen möglich
  • Die Tour ist für erfahrene Bergwanderer mit guter Kondition und Trittsicherheit geeignet

Rund um die Bergkrone von Val Gardena

Die komplette Route rund um Val Gardena ist etwa 60 Kilometer lang und umfasst insgesamt mehr als 4.000 Höhenmeter bergauf und bergab. Die Tour verläuft größtenteils oberhalb von 2.000 Metern und führt vorbei an ikonischen Orten wie dem Naturpark Puez-Geisler, dem Sellamassiv und der Sassolungo-Gruppe.

 

Unterwegs wechseln sich grüne Almwiesen, hochgelegene Plateaus, schroffe Kalkfelsen und schmale Bergpässe ab. Gerade diese Abwechslung macht die Curona de Gherdëina zu einem echten Dolomiten-Erlebnis.

Vier oder fünf Tage wandern

Gut trainierte Wanderer schaffen es, die Route in vier Tagen zu bewältigen, für die meisten Bergwanderer ist die fünftägige Variante jedoch sinnvoller. So bleibt auch mehr Zeit, die Landschaft, die Hütten sowie die Sonnenauf- und Sonnenuntergänge unterwegs zu genießen. Wer weniger Zeit hat, kann auch eine einzelne Etappe oder eine verkürzte Variante von zwei bis drei Tagen wählen.

Etappe 1: zum Puez-Geisler-Gebiet

Die erste Etappe führt von Val Gardena hinauf in Richtung des eindrucksvollen Naturparks Puez-Geisler. Die Route verläuft durch Wälder und Almwiesen zu den höher gelegenen Plateaus des Parks. Übernachtet werden kann unter anderem im Rifugio Puez, mitten in einer der charakteristischsten Landschaften der Dolomiten. Rechne mit etwa 900 Höhenmetern im Aufstieg und einer Gehzeit von 5 bis 7 Stunden.

Col dala Pieres
© Val Gardena

Etappe 2: über das Puez-Plateau

Vom Rifugio Puez führt die Route weiter über das raue Puez-Plateau. Unterwegs hast du ständig Ausblick auf die markanten Gipfel der Geislergruppe. Diese Etappe verbindet sanfte Hochflächen mit Bergpässen und weiten Panoramen. Eine Übernachtung ist unter anderem im Rifugio Genova möglich, auch bekannt als Schlüterhütte.

Etappe 3: Richtung Sellamassiv

Danach verändert sich der Charakter der Route. In Richtung des Sellamassivs werden die Wege technisch anspruchsvoller und alpiner. Dieser Abschnitt gilt als der herausforderndste Teil der Curona de Gherdëina. An manchen Passagen sind Stahlseile angebracht. Gute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung auf felsigem Bergterrain sind dort wichtig.

Etappe 4: entlang des Sassolungo

Eines der Highlights der Trekkingtour ist die Passage entlang der imposanten Sassolungo-Gruppe. Steile Felswände, schmale Bergpässe und spektakuläre Ausblicke prägen das Bild auf diesem Teil der Strecke. Je nach gewählter Variante haben Wanderer die Möglichkeit, in Berghütten wie dem Rifugio Toni Demetz oder dem Rifugio Vicenza zu übernachten.

Zonsondergang Val Gardena
© Val Gardena / Lukas Runggaldier

Etappe 5: zurück nach Val Gardena

Die letzte Etappe führt über Almwiesen und Bergpfade zurück in Richtung der Dörfer von Val Gardena. Unterwegs beeindrucken die Ausblicke auf die markanten Dolomiten-Gipfel. Damit endet die Route mit einer sanfteren Landschaft nach Tagen zwischen Hochflächen, Kalkfelsen und Bergpässen.

Hüttenroute oder komfortabler mit Hotels

Die Curona de Gherdëina kann auf verschiedene Arten begangen werden. Die klassische Variante ist eine Hüttentour mit Übernachtungen in Berghütten entlang oder in der Nähe der Route. Wer mehr Komfort bevorzugt, entscheidet sich für eine Deluxe-Variante mit Hotelübernachtungen. Auch Liftanlagen können an manchen Stellen genutzt werden, um schwierige Passagen abzukürzen oder alternative Varianten zu gehen.

Landschap van de Dolomieten tijdens de Curona de Gherdëina
© Val Gardena

Für erfahrene Bergwanderer

Die Route ist offiziell als mittelschwer bis schwer eingestuft. Besonders der Abschnitt rund um das Sella-Plateau ist anspruchsvoll. Andere Streckenabschnitte sind einfacher oder mittelschwer, doch die Kombination aus Distanz, Höhenmetern und alpinem Gelände erfordert eine gute Vorbereitung. Für weniger erfahrene Wanderer gibt es leichtere Alternativen ab St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein in Gröden.

Zahlen und Fakten zur Curona de Gherdëina

  • Länge: circa 60 Kilometer
  • Dauer: meist 5 Tage
  • Höhenmeter: circa 4.000 Meter Auf- und Abstieg
  • Region: Val Gardena, Südtirol
  • Landschaft: Puez-Geisler, Sellamassiv, Sassolungo
  • Schwierigkeitsgrad: mittelschwer bis schwer
  • Übernachtung: Berghütten oder Hotels

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Curona de Gherdëina

Was ist die Curona de Gherdëina?

Die Curona de Gherdëina ist eine aussichtsreiche Rundwanderung im Grödnertal (Val Gardena) in den Dolomiten. Der Name bedeutet auf Ladinisch „Krone von Gröden“ und verweist auf die beeindruckenden Panoramaausblicke entlang der Strecke.

Wo befindet sich die Curona de Gherdëina?

Die Wanderung verläuft im Grödnertal in Südtirol und verbindet einige der schönsten Aussichtspunkte der Region. Unterwegs genießen Wanderer spektakuläre Blicke auf die Dolomitengipfel wie Langkofel, Sellagruppe und Schlern.

Wie lang ist die Wanderung Curona de Gherdëina?

Die genaue Streckenlänge kann je nach gewählter Route variieren. Die Tour eignet sich jedoch ideal als Tageswanderung und führt durch abwechslungsreiche Berglandschaften, Almen und Waldabschnitte.

Wie schwierig ist die Wanderung?

Die Curona de Gherdëina gilt als mittelschwere Wanderung. Eine gute Grundkondition und trittsicheres Gehen werden empfohlen. Technisch anspruchsvolle Kletterpassagen gibt es in der Regel nicht.

Wann ist die beste Zeit für die Wanderung?

Die beste Zeit für die Curona de Gherdëina liegt zwischen Juni und Oktober. In diesen Monaten sind die Wege meist schneefrei und die Wetterbedingungen besonders angenehm für Wanderungen in den Dolomiten.

Ist die Wanderung für Familien geeignet?

Einige Abschnitte der Route sind auch für wandererfahrene Familien geeignet. Je nach Alter der Kinder und gewählter Streckenvariante sollte die Länge und der Höhenunterschied jedoch berücksichtigt werden.

Welche Ausrüstung wird empfohlen?

Für die Wanderung sind feste Wanderschuhe, wetterfeste Kleidung, Sonnenschutz, ausreichend Wasser und eine kleine Verpflegung empfehlenswert. In den Bergen kann das Wetter schnell umschlagen.

Gibt es Einkehrmöglichkeiten entlang der Strecke?

Je nach gewählter Route können Wanderer in urigen Almhütten und Berggasthöfen einkehren. Dort werden häufig regionale Südtiroler Spezialitäten serviert.

Wie erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung?

Der Ausgangspunkt ist in der Regel mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln im Grödnertal gut erreichbar. Besonders in der Hauptsaison empfiehlt sich die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Warum lohnt sich die Curona de Gherdëina?

Die Wanderung kombiniert beeindruckende Dolomitenpanoramen, abwechslungsreiche Natur, traditionelle Almen und die einzigartige Kultur des Grödnertals. Sie zählt zu den schönsten Wandererlebnissen in Val Gardena.

Kann man die Wanderung auch mit anderen Touren kombinieren?

Ja, die Curona de Gherdëina lässt sich hervorragend mit weiteren Wanderungen und Aussichtspunkten im Grödnertal verbinden. Dadurch können sowohl Genusswanderer als auch ambitionierte BergfreundInnen ihre individuelle Route gestalten.

Miriam

Über Miriam

Für Miriam müssen es keine großen Höhenmeter sein. Abwechslungsreich und gespickt mit schönen Aussichten sind die perfekten Wanderwege für sie und wenn am Ende noch eine schöne Hütte wartet, ist der Tag in den Bergen perfekt.