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Wie grüßt man sich beim Wandern in den Bergen?

Wanderer unterhalten sich

Persönlich finden wir es eine schöne und sehr freundliche Tradition in den Bergen: Jeder grüßt jeden. Wenn man zum ersten Mal in den Bergen ist, ist man vielleicht überrascht: „Was sagt der da?“ In jedem Alpenland – und manchmal sogar je nach Region – gibt es eine eigene Art, sich zu grüßen. Und es macht einfach Spaß, die Menschen auf ihre Weise begrüßen zu können. Daher haben wir in diesem Artikel die gängigsten Begrüßungen in den Alpenländern für dich zusammengestellt.

Österreich

„Servus“ und „Grüß Gott“ hört man in Österreich am häufigsten. Servus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „zu Ihren Diensten“. Grüß Gott wird ebenfalls sehr oft verwendet, egal ob gläubig oder nicht. Der Ausdruck geht auf „Grüße dich Gott“ zurück: Gott grüße dich. Die meisten Menschen nehmen diese Begrüßung jedoch nicht so wörtlich. In Tirol und im Salzburger Land hört man auch oft „Grias-di“, was echter Dialekt ist und einfach charmant klingt.

Mountainbiker am Gipfelkreuz in den Bergen

Deutschland

Wie wir es von zu Hause gewohnt sind, sind wir Deutsche auch in den Bergen etwas formeller. „Guten Tag“ oder „Hallo“ passt auf jeden Fall immer. Außerdem hört man bei uns in Deutschland oft „Ciao“ (von den Italienern übernommen), und genauso wie in Österreich sagen wir Deutschen häufig „Grüß Gott“.

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Frankreich

Von den Franzosen wird manchmal behauptet, dass sie unfreundlich seien – aber in den Bergen haben wir das noch nie so erlebt. Auch in französischen Bergregionen grüßt man sich beim Wandern. Im Grunde handelt es sich dabei um das „normale“ Französisch: „Bonjour“ (Guten Tag), „Bonne journée“ (Schönen Tag) oder „Salut“ (Hallo/Tschüss).

Schweiz

Das „Schweizerdeutsch“ aus den Schweizer Bergen (das Deutsch, das man in der Schweiz spricht) klingt herrlich, ist aber manchmal schwer zu verstehen. In den Bergen grüßt man sich meistens mit „Grüess di“, „Grüezi“, „Grüezi mitenand“, „Hoi zäme“ oder einfach „Hallo“. Befindet man sich im französisch- oder italienischsprachigen Teil der Schweiz, dann gelten in der Regel dieselben Begrüßungen wie in Frankreich und Italien.

Aussicht auf den Aletschgletscher

Italien

Im deutschsprachigen Teil Italiens hört man hauptsächlich die österreichischen Begrüßungen. Befindet man sich im italienischsprachigen Teil, wird man häufig mit „Salve“ begrüßt. Natürlich begegnet einem auch regelmäßig das bekannte „Buongiorno“ (Guten Tag) oder „Ciao“ (Hallo/Tschüss).

Miriam

Über Miriam

Für Miriam müssen es keine großen Höhenmeter sein. Abwechslungsreich und gespickt mit schönen Aussichten sind die perfekten Wanderwege für sie und wenn am Ende noch eine schöne Hütte wartet, ist der Tag in den Bergen perfekt.