Die 10 schönsten Berge der Welt

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Die 10 schönsten Berge der Welt

26 März 2020

von: Claudia in Regionen

Seit Menschengedenken ist die Erforschung und Entdeckung neuer Gebiete und Regionen Teil von uns. Dazu gehören auch die Riesen der Natur, die Berge. Sie sind mächtig, machen uns von unten ganz klein. Hat man sie erstmal erklommen, liegt einem die Welt zu Füßen und neue Horizonte tun sich auf. Menschen scheuen sich nicht die höchsten und schönsten Gipfel der Welt zu besteigen. Strapazen gehören dabei dazu, der Tod eine reelle Option, die Extrembergsteiger dabei in Kauf nehmen. Die schönsten Berge der Welt sind nicht alle hoch, aber mit Sicherheit atemberaubend und beeindruckend in ihrer Erscheinung. IndenBergen hat die schönsten Berge der Welt vereint. Einige davon lassen sich sogar ganz leicht besteigen.

Matterhorn in der Schweiz

Das Matterhorn ist mit seinen 4.478 m Höhe einer der höchsten Berge der Alpen. Er steht in den Walliser Alpen, zwischen Zermatt und Breuil-Cervinia und ist eines der Wahrzeichen der Schweiz. Der Berg ist nicht nur wegen seiner markanten Gestalt eine der meist fotografierten Touristenattraktionen, sondern auch wegen seiner Besteigungsgeschichte. Am 14. Juli 1865 erreichte der englische Bergsteiger Edward Whymper mit anderen erfahrenen Bergsteiger erstmals den Gipfel. Beim Abstieg verunglückten vier der 7-er-Seilschaft tödlich. Das Matterhorn ist mittlerweile bei Bergsteigern sehr populär. Jedes Jahr versuchen mehrere tausend Bergsteiger den Berg zu bezwingen. Allerdings vergeht keines ohne tödliche Unglücke.

Matterhorn
Der Riese aus der Schweiz: Das Matterhorn. (Foto: © Unsplash)

Stetind in Norwegen

Wie ein Amboss steht der Stetind mit seinen 1.392 m Höhe in der norwegischen Landschaft. Sein norwegischer Name – Stetind – steht demnach auch für Ambosszinne. Der in 2002 zum Nationalberg gekürte Riese ist der höchste Granit-Obelisk der Erde. Er liegt im Nordland von Norwegen und ist Teil des skandinavischen Gebirges, welches auch unter dem Namen Skanden bekannt ist. Dieses zieht sich durchs ganze Land bis ans Nordkap. Nach mehreren Besteigungsversuchen schafften es im Jahre 1910 Ferdinand Schjeldrup, Carl Wilhelm Rubenson und Alf Bonnevie Bryn auf den einzigartig geformten Berg. Der bekannte norwegische Öko-Philosoph Arne Næss, der sich auch als Bergsteiger und Kletterer einen Namen gemacht hat, hat den Stetind ebenfalls bezwungen.

Die drei Zinnen in den Dolomiten

Die drei Zinnen in den Dolomiten sind mit ihren steilen Nordwänden ein Wahrzeichen der Region und eine beliebte Touristenattraktion. Der markante Gebirgsstock steht an der Grenze zur italienischen Provinz Belluno im Süden und im Südtirol im Norden. Die höchste der drei Zinnen ist die hohe Große Zinne (ital. Cima Grande) mit 2.999 m Höhe. Sie steht zwischen den beiden anderen Gipfeln, der Westlichen Zinne (Cima Ovest, 2.973 m) und der Kleinen Zinne (Cima Piccola, 2.857 m). Seit der Erstbesteigung der großen Zinne im Jahre 1869 sind die drei Zinnen zu einem populären Ausflugsziel für Kletterer geworden. Neben Kletterrouten sind auch einfachere Wanderwege vorhanden, bei denen der Blick auf die drei Zinnen im Zentrum steht.

Kirkjufell in Island

So hoch ist der Kirkjufell mit seinen 463 m eigentlich nicht. Und trotzdem kann der im Westen von Island gelegener Berg ohne Weiteres mit den ganz Großen mithalten. Mit seiner bizarren Form, könnte er als Riesenunterseeboot durchgehen, das sich gerade an der Oberfläche des Wassers befindet. Kein Wunder, dass er nicht unentdeckt geblieben ist. Kirkjufell zieht jährlich viele Touristen an. Und seit er als Filmkulisse für die Kultserie Games of Thrones gebraucht wurde, dürfte die Popularität des Berges noch zugenommen haben. Mit seinen zahlreichen, horizontalen, geologischen Schichten ein richtiges Urgestein. Geübte Kletterer können Kirkjufell vom Südwestende aus besteigen.

Kirkjufell
Beliebter Anziehungspunkt in Island (Foto: © Unsplash)

Laila Peak in Pakistan

Spitz, spitzer, Laila Peak! Diese messerscharfe Pyramide mit 6.069 m Höhe liegt in Pakistan und ist einer der schönsten Berge Asiens. Er liegt im Hushe-Tal, in der Nähe des Gondogoro-Gletscher und ist Teil der Masherbrum-Berge, einer Kette des Karakorum. Dieses ist vor allem wegen Achttausendern wie dem K2, Broad Peak und Gasherbrum 1 und 2 bekannt. Die Erstbesteigung des Laila Peaks erfolgte im Jahre 1987 durch die Briten Simon Yates, Sean Smith und Mark Miller. Die erste offizielle Besteigung, mit Genehmigungen der Behörden, fand im Jahre 1997 durch eine italienische Seilschaft statt. Bergsteiger und Extremsportler Frederik Ericsson und Jörgen Aamot, wagten es sogar, mit Skiern den Berg hinunterzufahren.

Ben Bulben in Irland

Wie aus einem Stein gegossen steht der bekannte Ben Bulben in der Nähe der Stadt Sligo da. Dieser 527 m hohe Tafelberg ist mächtig in seiner Gestalt und ebenmäßig in seiner Form. Meist wird Ben Bulben, der als Wahrzeichen der Grafschaft Silgo gilt, gleich mit den anderen zwei bekannten Bergen Irlands, den Knocknarea und dem Croagh Patrick, genannt. Ben Bulben wurde in der Eiszeit geformt und besteht aus Schiefer und Kalkstein. Der Tafelberg bietet für anspruchsvolle Kletterer, aber auch für gemütliche Wanderer diverse Routen. Die Gegend rund um Drumcliff, am Fuße des Berges, wird zu Ehren des berühmten irischen Schriftsteller William Butler Yeats, auch Yeats Country genannt. Die Landschaft soll seine Werke maßgebend beeinflusst haben, so sehr sogar, dass er dort bestattet werden wollte.

Fuji in Japan

Mit seiner weißen Spitze und seiner symmetrischen Form ist der höchste Berg Japans, der Fuji (3.776 m), nicht nur ein beliebtes Reiseziel, sondern auch eine Inspiration für Kunst, Kultur und Religion. Der Berg, der eigentlich ein Vulkan ist, befindet sich auf der japanischen Hauptinsel Honshu, an der Grenze zwischen den Präfekturen Yamanashi und Shizuoka. Der letzte Ausbruch des Vulkans geschah im Jahr 1707. Seitdem ist es still um den Riesen geworden. Die erste Besteigung soll von einem Mönch im Jahre 663 stattgefunden haben. Heute steigen tausende Touristen auf den Berg, vor allem im Sommer. Dann sind drei verschiedenen Routen für die Öffentlichkeit freigegeben. Seit 2013 gehört Fuji zum UNESCO Weltkulturerbe.

Fuji
Symmetrische Perfektion: Berg Fuji in Japan (Foto: © Unsplash)

Alpamayo in Peru

Eine Bergform, die von der Natur perfekt gezeichnet ist. Der Alpamayo (5.947 m) im Norden der höchsten Gebirgskette Amerikas, der Cordillera Blanca, ist einerseits eine imposante Eispyramide, andererseits eine trapezförmige Kathedrale. Der in den Anden doch sehr schwer zugängliche Alpamayo war bei europäischen Bergsteigern lange unbekannt. Die erste geglückte Erstbesteigung geht auf den 19. Juni 1957 zurück. Die deutsche Seilschaft Günter Hauser, Bernhard Huhn, Frieder Knauss und Horst Wiedmann konnten den Gipfel über den Südgrat erreichen. Heute wählen Bergsteiger oft die erschlossene Ferrari-Route, benannt nach dem Erstbegeher Casimiro Ferrari. Diese führt über die Südwestwand und gilt als Normalroute.

Roraima-Tepui in Venezuela

Der Roraima ist ein breiter Riese in Form eines Tafelberges. Er ist 2.810 m hoch und befindet sich im Dreiländereck Venezuela, Brasilien und Guyana, im südöstlichen Eckpunkt des großen Canaima Nationalparks. Die größte Ausdehnung des Roraima-Hochplateaus beträgt etwa 15 km. Mit dem Auyan-Tepi gehört der Roraima-Tepi zu den bekanntesten Tepuis der umfassenden Hochfläche im Südosten von Venezuela, der Gran Sabana. Indianer versuchten nie den Roraima zu besteigen. Sie glaubten, dass ausgestorbene Tiere dort lebten, sogar Saurier. Im Jahre 1884 gelang der Brite Everard im Thurm erstmals die Besteigung des Roraima. Was als Hochplateau bezeichnet wurde, war in Wirklichkeit ein Fels-Labyrinth mit vielen Schluchten.

Denali in Alaska, USA

Imposant, mächtig und unübersehbar – der Denali (bis 2015 noch unter dem Namen Mount McKinley bekannt) ist mit seinen 6.190 Metern Höhe einer der höchsten Berge Nordamerikas. Er gehört zu den sogenannten Seven Summits, den höchsten Bergen der sieben Kontinente und ist der höchste Berg der Alaskakette in den USA. Zu finden ist der bekannte Berg in dem nach ihm benannten Denali-Nationalpark. Die Wetterbedingungen sind auf dem Denali extrem, meist ist es sehr kalt und windig. Orkanartige Stürme sind keine Seltenheit. Die Erstbesteigung glückte dem amerikanisch-britischen Forscher Hudson Stuck und dem Alaskaner Henry Peter Karstens, sowie den Athabasca-Indianern Walter Harper und Robert Tatum. Am 7. Juni 1913 sollen diese den Gipfel erreicht haben.

Denali
Majestätisch: Der Denali in Alaska, USA. (Foto: © Unsplash)

Praktische Informationen

Ist die Lust, Berge zu erklimmen, geweckt? Welche atemberaubenden Berge lassen sich auch von Wanderer besteigen, die nicht auf Extreme stehen? Welche sind sogar für Familien zugänglich? Wir haben weltweit die schönsten und gleichzeitig leichtesten Wanderwege gesucht, die Groß und Klein Spaß machen. Hände abfrieren und Luft schnappen gehört da nicht dazu. Viel mehr wird bei diesen Wanderwegen die Luft wegen der atemberaubenden Bergkulisse wegbleiben. Einkehrmöglichkeiten vorenthalten wir unseren Lesern natürlich auch nicht. Denn Bergluft weckt schließlich den Hunger, oder?

Urlaub in den Bergen