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Thule Epos Parksecure 18

Auf der Suche nach einem zuverlässigen Fahrradträger mit Parksensoren für dein E-Bike oder Mountainbike? Ich habe den Thule Epos ParkSecure ausführlich an meinem Ford Ranger getestet. Wir wollten wissen, ob der „Rolls-Royce unter den Fahrradträgern“ auch hält, was er verspricht und haben diesen Praxistest durchgeführt.

Gewohnte Thule-Qualität

Es ist vielleicht nicht der allererste Fahrradträger mit Parkhilfe überhaupt, aber es ist der erste von Thule. Das weckt Erwartungen. In der Redaktion von Indenbergen.de und Snowplaza.de haben wir mit dieser Marke eine lange Geschichte. So fahren wir zum Beispiel seit Jahren mit ihren Dachboxen. Vor Kurzem haben wir noch die Thule Arcos XL Heckbox getestet, und wir wissen: Wenn Thule eine Innovation auf den Markt bringt, ist sie in der Regel durchdacht, robust und benutzerfreundlich. Trotzdem wissen auch wir, dass bei einer Produkteinführung immer etwas schiefgehen kann. Ein Praxistest bleibt also unverzichtbar.

Endlich sicher rückwärtsfahren mit Parkassistenz

Ich fahre einen Ford Ranger und verlasse mich normalerweise auf meine Kamera. Sobald aber mein E-MTB und die Fahrräder meiner Jungs hinten draufstehen, siehst du durch diese Linse praktisch nichts mehr. Die Räder bilden eine Wand. Außerdem wird das Auto mit diesem 3er-Fahrrad-Träger plötzlich zu einem extrem langen Gespann. Noch länger, als mein Auto ohnehin schon ist.

Parksensoren am Fahrradträger sind hier die Rettung

Die ParkSecure-Sensoren sind in dieser Situation wirklich hilfreich. Der Träger verfügt über vier Sensoren in Automotive-Qualität, die Objekte „sehen“, die deine Kamera nicht erfasst. Im Innenraum habe ich eine drahtlose Einheit, die sowohl visuelle als auch akustische Warnungen gibt – also rote Lichter und Pieptöne. Die Pieptöne entsprechen genau dem, was du von modernen Parksensoren kennst, und es leuchten immer mehr rote LEDs auf, je näher du einem Objekt kommst.

Gut zu wissen: Der Empfänger im Auto hat keinen Akku. Er muss dauerhaft im USB-C-Anschluss stecken, um mit Strom versorgt zu werden. Ziehst du ihn heraus, stoppt die Parkassistenz sofort. Die Sensoren am Träger selbst beziehen ihren Strom ganz normal über den 13-poligen Stecker, den du auch für die Beleuchtung brauchst.

Innenraumeinheit Epos ParkSecure Parksensor
Das ist die Einheit, die du im Auto verwendest

Montage: „Click-and-go“ und extrem robuste Arme

Die Montage auf der Anhängerkupplung ist wirklich kinderleicht. Du setzt den Träger auf, drückst den Hebel nach unten und fertig. Natürlich solltest du kurz prüfen, ob alles gerade sitzt, aber das ist kein großer Aufwand. Mit meinen 1,70 Metern hebe ich die Fahrräder auch bei einem hohen Pick-up problemlos auf den Träger. Was mir sofort aufgefallen ist, sind die teleskopischen Arme. Dieses System ist wirklich extrem robust: Die Arme sind sehr stabil und lassen sich leicht ein- und ausklappen. Du schiebst den Arm einfach an die beste Stelle am Rahmen oder am Hinterrad – ideal für die ungewöhnlichen Formen meiner (E-)Mountainbikes. Auch das System zur Befestigung der Räder ist stabil und unkompliziert. Die integrierten Schlösser sorgen bei einem Kaffeestopp für ein sicheres Gefühl. Für noch mehr Schutz kannst du zusätzlich das passende Thule High-Grade Lock von ABUS kaufen.

Epos ParkSecure mit drei Fahrrädern

Praxistest: Regen und Heckklappe

Ich habe den Träger bei typischem Aprilwetter getestet: einmal Sonne, dann wieder Regen. Trotz kräftiger Regenschauer funktionierten die Sensoren einwandfrei und ohne Fehlalarme. Egal, ob du dich einer Mauer, einem anderen Auto oder einem Poller näherst – das System arbeitet präzise. Ebenfalls praktisch ist der Kippmechanismus. Über ein Fußpedal klappst du den beladenen Träger nach hinten. Bei meinem Ranger lässt sich die Heckklappe dann problemlos öffnen, sodass ich jederzeit an meine Sachen auf der Ladefläche komme. Das funktioniert überraschend gut – auch mit drei Fahrrädern auf dem Träger.

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Kompakt und leicht zu verstauen

Im Vergleich zur Arcos XL Heckbox, die wir vergangenen Winter getestet haben, ist dieser Epos ein echtes Platzwunder. Die Heckbox ist ein ziemlicher Brocken, für den du in der Garage oder im Schuppen wirklich Platz schaffen musst. Den Epos Fahrradträger hingegen klappst du zu einem kompakten Paket zusammen. Dank der integrierten Rollen kannst du ihn einfach wegfahren. Ich verstaue ihn sogar oft kurz im Kofferraum und befestige ihn nur, wenn ich ihn wieder brauche. Weil es so einfach ist.

Epos ParkSecure zusammengeklappt
Der Thule Epos ParkSecure im eingeklappten Zustand.

Fazit: kaufen, wenn du das Budget dafür hast

Der Thule Epos ParkSecure ist die beste Wahl für alle, die mit teuren Bikes unterwegs sind. Der „Click-and-go“-Komfort, die extrem robusten Arme und die zusätzliche Sicherheit durch die Parksensoren machen ihn die Investition wert. Für mich ist vor allem die Gewissheit entscheidend, dass weder mein teures E-Bike noch die Räder meiner Jungs auf einem engen Parkplatz beschädigt werden. Und das System funktioniert im Alltag einfach richtig gut – ganz ohne Übertreibung. Wenn du also bereit bist, den Preis zu zahlen (aktuell 1.649,95 Euro auf der Website von Thule), dann ist das aus meiner Sicht eine absolute Empfehlung. Ich werde ihn auf jeden Fall häufig bei meinen Fahrten in die Berge nutzen.

Thule Epos ParkSecure abgeklappt
So sieht es aus, wenn du den Fahrradträger für leichteres Beladen nach hinten abklappst.

Sieh dir hier mehr Fotos vom Thule Epos ParkSecure an

Thule Epos Parksecure 9
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Merkmal Spezifikation Thule Epos ParkSecure
Anzahl Fahrräder 3
Gewicht des Trägers 23,1 kg
Max. Beladung 60 kg gesamt
Max. Gewicht pro Fahrrad 30 kg (geeignet für E-bikes)
Abstand zwischen den Fahrrädern 25 cm
Sensorsystem 4 integrierte ParkSecure Sensoren
Stromversorgung der Kabineneinheit USB-C (dauerhafte Stromversorgung erforderlich)
Befestigung Teleskoparme am Rahmen oder Rad
Extras Zusammenklappbar, abklappbar und mit Rollen

FAQ: Alles über diesen Fahrradträger mit Parksensoren

Funktionieren die Sensoren auch bei Schlamm?

Bei normalem Regen funktionieren sie perfekt. Nach einer extrem schlammigen Tour in den Bergen solltest du die Sensoren allerdings kurz abwischen, damit die Erkennung präzise bleibt und du nicht ständig Pieptöne hörst.

Kann ich die Sensoren auch auf meinem Smartphone tracken?

Ja, über die Thule App kannst du genau sehen, wo Objekte erkannt werden. In der Praxis verlasse ich mich allerdings vor allem auf die Pieptöne der USB-Einheit im Auto.

Ist der Thule Epos ParkSecure für schwere E-Bikes geeignet?

Ja, bis zu 30 kg pro Fahrrad. Du solltest aber beachten, dass du insgesamt maximal 60 kg auf die 3-Fahrrad-Version laden darfst. Drei schwere E-MTBs gehen also nicht, eine Kombination aus E-Bike und Kinderfahrrädern dagegen problemlos.

Funktioniert ParkSecure auch an einem Auto mit 7-poligem Stecker?

Nein, für ParkSecure ist eine 13-polige Steckdose erforderlich. Die Sensoren und die drahtlose Verbindung benötigen eine konstante Stromversorgung, die nur über den 13-poligen Anschluss stabil gewährleistet ist. Hast du noch einen älteren 7-poligen Anschluss, funktioniert die Beleuchtung zwar mit einem Adapter, die Parksensoren jedoch leider nicht

Ist der Träger für Fatbikes oder Fahrräder mit Schutzblechen geeignet?

Ja, das ist einer der größten Vorteile der Epos-Linie. Die teleskopischen Arme können das Fahrrad an verschiedenen Punkten greifen. Hast du Schutzbleche, klemmst du den Arm einfach am Hinterrad oder an der Sattelstütze fest. Durch den extra großen Abstand von 25 cm zwischen den Schienen passen auch Fatbikes mit breiten Reifen problemlos nebeneinander, ohne sich zu berühren. Die maximale Reifenbreite liegt bei 5 Zoll, dann brauchst du allerdings XXL-Straps.

Was passiert, wenn ich die Rückfahrkamera trotzdem nutzen will?

Du kannst die Kamera natürlich weiterhin auf deinem Display sehen, aber wie ich im Test mit dem Ranger gemerkt habe, siehst du vor allem viel Metall und Reifen. Die ParkSecure-Einheit ist als zusätzliches Paar Augen gedacht. Beides ergänzt sich: Für die exakte Distanz kannst du dich auf die Pieptöne der Thule-Einheit verlassen.

Kann ich den Epos ParkSecure auf 4 Fahrräder erweitern?

Nein, die ParkSecure-Version wurde speziell für die 2- oder 3-Fahrrad-Konfiguration entwickelt. Ein viertes Fahrrad lässt sich bei diesem Modell nicht ergänzen – unter anderem wegen des maximalen Gesamtgewichts und der Sensorabstimmung, die exakt auf die Ecken des Trägers ausgelegt ist.

Wie steht es um den Diebstahlschutz des Trägers selbst?

Thule hat den Epos ParkSecure doppelt abgesichert. Der Träger selbst wird mit einem Schloss an der Anhängerkupplung verriegelt, und jeder Teleskoparm besitzt ein eigenes Schloss, um die Fahrräder zu sichern. Außerdem lässt sich der Träger wegen seines Gewichts und seiner robusten Bauweise nicht mal eben schnell mitnehmen.

1219 - Summer - Maria

Über Maria

Im Sommer trete ich meistens in die Pedale. Dann sind mein Bike und ich unzertrennlich. Am liebsten fahre ich aufwärts mit einer schönen Berghütte als Ziel, wo ich mir dann den verdienten Kaspressknödel so richtig schmecken lasse.