Wanderrucksack für Kinder: 5 Tipps für den perfekten Kauf

Wanderrucksack für Kinder: 5 Tipps für den perfekten Kauf

29. Juli 2018

von: Katharina in Reisetipps

Die richtige Wahl für einen Wanderrucksack für Kinder stellt die kleinen Wanderer und ihre Eltern oft vor ein großes Problem. Das Angebot auf dem Markt ist riesig. Aber wer die Wahl hat, hat die Qual. Und nicht alle Modelle erfüllen die Anforderungen in Sachen Komfort und Leistungsfähigkeit. Nicht zu schwer bitteschön! Gute Passform ist ein absolutes Muss! Strapazierfähig und robust sollte er zudem sein und natürlich auch noch top aussehen! IndenBergen gibt fünf wertvolle Tipps rund um den Rucksackkauf für und mit Kindern.

1. Rucksack im Verhältnis zu Größe und Gewicht

Spaß ist das A und O, wenn es darum geht dem Nachwuchs die Liebe für die Berge und das Wandern zu vermitteln. Ein zu schwerer Rucksack nimmt den Kleinen jedoch schnell die Freude. Als Faustregel gilt: Ab circa zwei Jahren können Kinder zumindest für kürzere Strecken ihren eigenen kleinen Rucksack tragen. Mehr als Brotzeit und eine Trinkflasche sollten die Jüngsten in diesem Alter aber noch nicht schleppen. Größere Kinder hingegen können durchaus schon ihre eigene Ausrüstung auf dem Rücken befördern. Dabei jedoch bitte immer beachten: Kinder sind ganz unterschiedlich und das Gewicht muss immer individuell an die Statur angepasst sein. Mehr als zehn Prozent des Körpergewichts sollte der Kinderrucksack mitsamt Inhalt nicht auf die Waage bringen.

Foto: Pixabay

2. Guter Sitz

Ein schlecht sitzender Rucksack vermiest nicht nur die schönste Tour, auch ernste Haltungsschäden können die Folge sein. Der eigene Rucksack muss daher vor allem eins: gut passen. Sinnvoll ist ein weich gepolstertes Rückenteil, das sich der Statur optimal anpasst. Ein Brustgurt und eventuell auch ein Bauchgurt fixiert den Rucksack und entlastet die Schultern. Ein wirkungsvolles Belüftungssystem schützt vor übermäßigem Schwitzen. Ebenfalls wichtig: Ein schmaler Schnitt, der die Bewegungsfreiheit nicht einengt. Das Volumen sollte je nach Alter 20 Liter nicht überschreiten. Für Kleinkinder sind oft schon fünf Liter ausreichend.

3. Schnickschnack – Fehlanzeige

Auf Schnickschnak sollte man bei Kinderrucksäcken verzichten. Weniger ist vielfach mehr. Ein Hauptfach, seitliche Netztaschen und vielleicht noch eine Deckeltasche – mehr brauchen die Jüngsten bei ihren ersten Wandertouren nicht. Viel wichtiger als kleinteilige Details ist ein einfaches Handling. Gut funktionierende Reißverschlüsse, leicht zu bedienende Verschlüsse und eine nachvollziehbare Aufteilung sorgen dafür, dass der Nachwuchs (aber auch die Eltern:)) problemlos mit dem eigenen Rucksack klar kommt.

4. Robust bitte

Gerade wenn Kinder aktiv in der Natur sind, kann der Rucksack schnell auch einmal schmutzig werden. Robuste Materialien, die schmutzabweisend sind und sich gut reinigen lassen, garantieren, dass der Rucksack auch nach intensivem Gebrauch noch top aussieht. Wasserabweisende Stoffe oder eine Regenhülle halten Brotzeit und Wechselkleidung auch bei schlechtem Wetter trocken.

5. Das Auge wandert mit

Natürlich spielt auch das Design eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Mit einem stylischen Rucksack in der Lieblingsfarbe oder mit einem fröhlichem Aufdruck wandern die Kleinen doch gleich viel besser. Weiteres Plus: Ein bunter Rucksack fällt auf. Eltern schätzen Signalfarben, die dafür sorgen, dass der Nachwuchs im Wald oder bei Dämmerung sofort ins Auge sticht. Auffällige Reflektoren auf dem Oberstoff garantieren zusätzlich eine gute Sichtbarkeit. Unter Umständen empfiehlt sich auch eine äußere Befestigungsmöglichkeit für ein kleines Blinklicht, mit welchem Junior in der Dunkelheit perfekt zu sehen ist.

Noch immer überfordert? Das sind unsere Top 3 Modelle!

Die Auswahl an Kinder-Wanderrucksäcken ist im Handel aber auch Online riesig. Am besten nimmt man das Kind zum Kauf mit, lässt sich im Fachhandel eingehend beraten und probiert das gute Stück vor Ort an. Bewährt haben sich beispielsweise die Modelle von Deuter, Osprey oder Vaude, die hervorragend an die Anatomie und die Bedürfnisse von Nachwuchs-Wanderern angepasst sind.

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