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5 Tipps, wie man sich beim Wandern vor der Sonne schützt

16594 - Die 5 besten Tipps, wie man sich bei der Wanderung vor der Sonne schützt (3)

Wie schützt man sich in den Bergen am besten vor der Sonne? Denn hier kommt es nicht nur besonders schnell zu einem Sonnenbrand, auch ein Sonnenstich oder schlimmstenfalls ein Hitzeschlag können die Wanderung schnell vermasseln. Egal ob blauer Himmel oder bewölkt: Die UV-Strahlung ist in den Bergen einfach viel stärker. IndenBergen hat 5 Tipps, wie auch Sommertouren trotz der intensiven Sonnen zu einer sicheren Sache werden.

1. Sonnencreme – je weißer umso besser

Klar, wir wissen alle, dass man Sonnencreme im Gepäck haben muss, wenn man im Sommer in den Urlaub fährt. Doch diese nur im Rucksack zu verstauen, hilft meist wenig. Am besten schon großflächig vor der Tour eincremen, denn nicht jede Klamotte schützt vor UV-Licht. Dabei unbedingt zu einem hohen UV-Schutz greifen. Unter Lichtschutzfaktor 30 geht in den Bergen gar nichts, noch besser wäre natürlich LSF 50. Wichtig ist auch, dass die Sonnencreme sowohl UVA als auch UVB Strahlen abhält. Wer viel schwitzt sollte ca. alle 2 Stunden nachcremen.

Sonnencreme
© Pixabay
Sonnencreme, Sonnencreme, Sonnencreme!

2. UV-Kleidung – Schutz aus Stoff

In den Outdoorläden werden sie immer bekannter und wahre Tourengänger kennen sie schon lange: Sonnenschutzkleidung. Es handelt sich dabei um Wanderhosen und –hemden aus besonders dicht gewebtem Material. Da haben UV-Strahlen wenig Chance, denn nur etwa ein Dreißigstel des schädlichen Lichts kann durchdringen. Der Nachteil: Man muss in langer Kleidung wandern. Unser Tipp: Greife zu hellen Farben, dann heizen sich die Kleidungsstücke nicht so sehr auf. Und lange Kleidung hat ja noch einen weiteren Vorteil, auch gemeine Stechmücken können dir damit nichts anhaben.

3. Hüte und Mützen – reine Kopfsache

Auf Tour und besonders in den Bergen ist der Kopf unsere größte Schwachstelle. Da er besonders hoch sitzt, kriegt er immer die volle Ladung Sonne ab. Außerdem ist unsere Kopfhaut besonders empfindlich und zieht sich viel schneller einen Sonnenbrand zu. Deshalb sollte man immer zu einem Sonnenhut oder einer UV-geschützten Mütze greifen. So verhindert man auch den unangenehmen Sonnenstich, der sich dann bemerkbar macht, wenn der Kopf viel zu heiß wird. Hüte mit breitem Schirm und ausladendem Nackenschutz sind die beste Wahl, wenn es darum geht einen kühlen Kopf zu bewahren.

Wandern mit Hut
© pixabay
Wenn die Sonne scheint sollte man zum Wandern Kappe oder Hut tragen.

4. Die richtige Tourenwahl

Wer schon weiß, dass es am Tag besonders heiß werden soll, dem empfehlen wir Folgendes: Wähle doch einen Schattenweg. Schon im Vorfeld der Tour kann man sich für Touren mit hohem Waldanteil entscheiden oder auf Bergtouren nur auf der Schattenseite wandern. Außerdem sollte man das Wandern in der Mittagshitze, zwischen 11 und 15 Uhr, meiden. Da scheint die Sonne nämlich bis zu 150-mal stärker. Weiters sollte man darauf achten, Sonnenverstärker zu meiden. Egal ob Wasser, Schnee oder Sand – diese Umgebung reflektiert die Sonne und verstärkt deren Strahlung. Wer ganz auf der sicheren Seite sein will, wandert zusätzlich so niedrig wie möglich. Denn pro 1.000 Höhenmeter nimmt die Strahlung um 20 Prozent zu.

5. Sonnenbrille – tolle Augenweide

Während sie in der Freizeit fast immer unseren Nasenrücken ziert, sind viele Wanderer nicht besonders Sonnenbrillen affin. Dabei ist sie bei starkem Sonnenschein ein absolutes Pflichtstück. Die Sportsonnenbrillen, die sich für alle Aktivitäten eignen, werden in 4 Klassen angeboten. Stärke 4 ist für Hochtouren gedacht, Stärke 2 oder 3 eignet sich gut zum normalen Wandern und auf Stärke 1 sollte man besser nicht vertrauen. Noch besser ist es, wenn die Brille auch mit Streulichtschutz ausgestattet ist, so dass von oben, unten und der Seite kein ungefiltertes Licht ins Auge fällt. Die Gläser sollten zudem sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen abfangen und bequem sitzen.

Wanderer mit Sonnenbrille
Zum Wandern gehört immer auch eine Sonnenbrille mit in das Gepäck!

Schattige Wandergebiet in Deuschland

Wenn die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt, eignen sich Wandergebiete mit hohem Waldanteil besonders gut. Der Pfälzerwald in Deutschlands Bundesland Rheinland-Pfalz ist beispielsweise ein guter Ort, um an heissen Tagen zu wandern. Die Mittelgebirgslandschaft ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland und verfügt über ein hervorragendes Wanderwegenetz. Auch der Nationalpark Bayerischer Wald bietet viele Schattenwege – im Sommer sind sie aufgrund des herrlichen Grüns und der bunten Vegetation besonders sehenswert. Hier locken kleine Bachläufe zur Abkühlung der warmen Füße und unzählige Wanderhütten laden zu einer kulinarischen Abkühlung ein.