Die 5 besten Tipps, wie man sich bei der Wanderung vor der Sonne schützt

Die 5 besten Tipps, wie man sich bei der Wanderung vor der Sonne schützt

17. August 2018

von: Lena in Reisetipps

Wie schützt man sich am besten vor der Sonne, wenn man auf Tour ist? Vor allem im Sommer brennt die Sonne besonders stark vom Himmel und die UV-Strahlen machen uns zu schaffen. Denn nicht nur Sonnenbrand droht dann die Tour zu vermasseln, sondern auch ein Sonnenstich oder schlimmstenfalls ein Hitzeschlag kann in den Bergen ganz schnell passieren. Oft unterschätzen wir die Stärke der Sonne, wenn sie hinter kleinen Wolken am Himmel hängt. Doch gerade in den Bergen ist die UV-Strahlung aufgrund der Höhe viel stärker. IndenBergen hat für Sie 5 Tipps gesammelt, wie auch Sommertouren zu einer sicheren Sache werden und wie Sie sich gekonnt vor der Sonne schützen können.

1. Sonnencreme – je weißer umso besser

Klar, wir wissen alle, dass man Sonnencreme im Gepäck haben muss, wenn man im Sommer in den Urlaub fährt. Doch diese nur im Rucksack zu verstauen, hilft meist wenig. Am besten schon großflächig vor der Tour eincremen, denn nicht jede Klamotte schützt vor UV-Licht. Dabei sollten Sie am besten zu einem hohen UV-Schutz greifen. Unter Lichtschutzfaktor 30 geht in den Bergen gar nichts, am besten Sie nutzen sogar LSF 50. Wichtig ist auch, dass die Sonnencreme sowohl UVA als auch UVB Strahlen abhält. Wer viel schwitzt sollte außerdem ca. alle 2 Stunden nachcremen. Besonders praktisch auf Tour ist Sonnencreme als Stick, denn die kann man ganz leicht auftragen.

Sommer Wanderrucksack
Sonnencreme gehört im Sommer in jeden Wanderrucksack (Foto: Pixabay)

2. UV-Kleidung – Schutz aus Stoff

In den Outdoorläden werden sie immer bekannter und wahre Tourengänger kennen sie schon lange: Sonnenschutzkleidung. Es handelt sich dabei um Wanderhosen und –hemden aus besonders dicht gewebtem Material. Da haben UV-Strahlen wenig Chance, denn nur etwa ein Dreißigstel des schädlichen Lichts kann durchdringen. Der Nachteil: Man muss in langer Kleidung wandern. Unser Tipp deshalb: Greifen Sie zu hellen Farben, dann heizen sich die Kleidungsstücke nicht so sehr auf. Die Kleidung ist auch dann besonders hilfreich, wenn viele Stechmücken oder andere stechende Tiere unterwegs sind, denn die haben dann ebenfalls kaum ein Durchkommen.

3. Hüte und Mützen – reine Kopfsache

Auf Tour und besonders in den Bergen ist der Kopf unsere größte Schwachstelle. Da er besonders hoch sitzt, kriegt er immer die volle Ladung Sonne ab. Außerdem ist unsere Kopfhaut auch noch besonders empfindlich und zieht sich viel schneller einen Sonnenbrand zu. Deshalb sollte man immer zu einem Sonnenhut oder einer UV-geschützten Mütze greifen. So verhindert man auch den unangenehmen Sonnenstich, der sich dann bemerkbar macht, wenn der Kopf zu heiß wird und nicht mehr runterkühlen kann. Hüte mit breitem Schirm und ausladendem Nackenschutz sind die beste Wahl, wenn es darum geht einen kühlen Kopf zu bewahren.

4. Sonne meiden – Schatten suchen

Wer schon weiß, dass es am Tag besonders heiß werden soll, dem empfehlen wir zweierlei. Wählen Sie Schattenwege. Schon im Vorfeld der Tour kann man sich für Touren mit hohem Waldanteil entscheiden oder auf Bergtouren nur auf der Schattenseite wandern. So verhindert man, dass man in der Mittagshitze zwischen 11 und 15 Uhr wandert. Da scheint die Sonne bis zu 150-mal stärker. Der zweite Tipp lautet, Sonnenverstärker zu meiden. Egal ob Wasser, Eis oder Sand – die Umgebung reflektiert die Sonne und verstärkt deren Strahlung. Wer ganz auf der sicheren Seite sein will, wandert zusätzlich so niedrig wie möglich. Denn pro 1.000 Höhenmeter nimmt die Strahlung um 20 Prozent zu.

Mystisch geschützt
Mystisch und geschützt: Wandertouren über Schattenwege (Foto: Pixabay)

5. Sonnenbrille – tolle Augenweide

Während sie in der Freizeit fast immer unseren Nasenrücken ziert, sind die meisten Outdoorer nicht besonders Sonnenbrillen affin. Dabei ist sie bei starkem Sonnenschein ein absolutes Pflichtstück. Die Sportsonnenbrillen, die sich für alle Aktivitäten eignen, werden in 4 Klassen angeboten. Während Stärke 4 den Hochtouren vorbehalten ist, machen Sie mit Stärke 2 oder 3 garantiert nichts falsch. Noch besser ist es, wenn die Brille auch mit Streulichtschutz ausgestattet ist, so dass von oben, unten und der Seite kein ungefiltertes Licht ins Auge fällt. Die Gläser sollten ebenfalls sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen abfangen und bequem sitzen, schließlich hat man sie im Sommer ziemlich lange auf.

Wo man bei Sonnenschein besonders schön wandern kann

Wenn die Sonne gnadenlos vom Himmel brennt, eignen sich Wandergebiete mit hohem Waldanteil besonders gut. Der Pfälzerwald in Deutschlands Bundesland Rheinland-Pfalz ist beispielsweise ein guter Ort, um an heissen Tagen zu wandern. Die Mittelgebirgslandschaft ist das größte zusammenhängende Waldgebiet in Deutschland und verfügt über ein hervorragendes Wanderwegenetz. Auch der Nationalpark Bayerischer Wald bietet viele Schattenwege – im Sommer sind sie aufgrund des herrlichen Grüns und der bunten Vegetation besonders sehenswert. Hier locken kleine Bachläufe zur Abkühlung der warmen Füße und unzählige Wanderhütten laden zu einer kulinarischen Abkühlung ein.

Urlaub in den Bergen