Wanderphilosophie: 5 Eigenschaften, die Wanderer im Alltag stärken

Wanderphilosophie: 5 Eigenschaften, die Wanderer im Alltag stärken

12. Oktober 2018

von: Sarah in Allgemein

Wanderphilosophie ist kein Hokus-Pokus, sondern bezieht sich auf konkrete Eigenschaften, die Wanderer am Berg nötig haben und im Alltag stärken. Die Bewegung an der frischen Luft und die Ruhe der Natur sind Balsam für Körper und Geist. Aber auch die Eigenschaften und Fähigkeiten, die Wanderer bei jeder Tour erlernen und stetig verbessern, sind ein großer Vorteil. Denn Bergsteiger und Wanderer können diese Wanderphilosophien auch im Alltag nutzen und davon profitieren. Dazu zählen zum Beispiel Ausdauer und Durchhaltevermögen im Beruf. IndenBergen stellt die Wanderphilosophien vor, die Wanderern auch im Alltag nützen.

Von diesen Wanderer-Eigenschaften profitieren Sie auch im täglichen Leben

Nicht aufgeben, sich bis zum Gipfel hochkämpfen und alles mit ein wenig Gelassenheit nehmen. Schließlich bringt es am Berg auch nichts, Dinge überstürzen zu wollen. Der entfernte Gipfel lässt sich davon sicher nicht beeindrucken und kommt bei einem Wutanfall auch nicht näher ran. Das Gleiche gilt dafür, dass Wanderer beim Bergsteiger auf die Signale ihres Körpers hören. Ist etwas zu anstrengend, lässt es sich nicht erzwingen. Auch diese Wandererphilosophie passt sehr gut in das alltägliche Leben. Deswegen kann es für Wanderer und Bergsteiger sinnvoll sein, Eigenschaften, die ihnen am Berg zugutekommen, auch im Privatleben und im Alltag anzuwenden.

1. Jeder fängt mal klein an - Geduld

Gestern die Wanderschuhe gekauft und morgen den Everest besteigen? Davon träumen können Wanderer zwar, aber realistisch ist es nicht. Stattdessen muss Kondition aufgebaut und Klettertechniken erlernt werden. Dabei sind Geduld und Durchhaltevermögen gefragt. Aber jeder kleine neue Erfolg motiviert Wanderer, weiterzumachen und auf ihr großes Ziel hinzuarbeiten. Das Gleiche gilt auch für den privaten und beruflichen Erfolg. Also können sich Wanderer diese Philosophie auch für den Alltag zu Herzen nehmen.

2. Der Weg ist das Ziel - Wertschätzen

Auch wenn es Wanderer und Bergsteiger in Ekstase versetzt, wenn sie diesen einen bestimmten Berggiganten bezwungen haben, so können sie doch auch einen sanft ansteigenden Weg durch ein schönes Waldstück schätzen. Auch leichte Touren können mit einer atemberaubenden Aussicht überraschen und den Wanderer mit einer wunderschönen Fernsicht belohnen. Deswegen gilt als Wanderphilosophie für den Alltag: Nicht nur auf das Ziel fokussieren, sonst entgehen einem vielleicht die schönsten Dinge am Wegesrand. Den Moment und die kleinen Dinge wertschätzen, macht den kleinen aber feinen Unterschied.

3. Der Gipfel ist zum Greifen nah - Durchhalten

Bergsteiger und Wanderer wissen, dass ein Aufstieg zum Gipfel kräftezehrend sein kann und dass man mehr als einmal auf dem Weg den Wunsch hat, einfach auszugeben. Aber gerade an dieser Stelle heißt es, durchzhalten. Das Ziel fest im Blick, immer einen Schritt vor den anderen setzen. So kommt der Gipfel stetig näher. Am Ende, wenn Wanderer ihr Ziel erreicht haben, werden sie mit einer großartigen Aussicht belohnt. Und mit dem großartigen Gefühl, etwas geleistet zu haben. Diese Wanderphilosophie lässt sich daher auch gut auf den Beruf übertragen.

4. In der Ruhe liegt die Kraft - Gelassenheit

Berge sind das Sinnbild von Ruhe und Gelassenheit. Seit Jahrtausenden stehen sie an der gleichen Stelle und lassen sich durch nichts beeindrucken. Und auch Wanderer lernen bei ihren Aufstiegen zu den höchsten Gipfeln: Es lässt sich nichts mit Gewalt erzwingen. Wer sich aufregt und tobt, muss es trotzdem aus eigener Kraft bis zum Gipfelkreuz schaffen. Durch Wut wird der Weg nicht kürzer und die Anstrengung nicht kleiner. Mit Gelassenheit und einem kühlen Kopf lässt sich der Gipfel noch mit genügend Energie für den Rückweg erreichen. Deswegen können sich Wanderer dies auch im Alltag zu Herzen nehmen und es ruhig angehen lassen.

5. Auf den eigenen Körper hören

Das Herz rast, die Beine werden weich und die ganze Welt dreht sich. Ein klares Zeichen von Überanstrengung und dafür, dass der Wanderer es übertrieben hat. Unser Körper gibt uns zu jeder Zeit Signale, wenn ihm etwas zu viel wird. Allerdings neigen viele Menschen dazu, diese Warnungen im stressigen Alltag zu ignorieren. Wer die Symptome seines Körpers am Berg ignoriert, riskiert Verletzungen und Abstürze. Im Alltagsstress drohen schlimmstenfalls ernsthafte Erkrankungen. Deswegen sollten Wanderer auch im Alltag auf ihren Körper hören.

Weiterführende Informationen zum Thema Bewusst wandern

Wanderer und Bergsteiger, die regelmäßig in beeindruckenden Berglandschaften unterwegs sind, lernen die Vielfalt und Einzigartigkeit der Natur lieben und respektieren. Keinen Müll in der Natur zu hinterlassen, keine Pflanzen zu pflücken und sich nur auf markierten Wegen aufzuhalten, ist für Wanderer selbstverständlich. Dieser nachhaltige Umgang mit Pflanzen und andere Lebewesen zeigt sich bei Wanderern auch im Alltag. Allerdings gibt es Möglichkeiten, noch nachhaltiger zu wandern.

Urlaub in den Bergen