7 Glücksmomente, die jeder Wanderer kennt

7 Glücksmomente, die jeder Wanderer kennt

22. Juli 2018

von: Sarah in Allgemein

Was hat eine hohe Felswand, steile Anstiege, Muskelkater oder mitten in der Nacht aufstehen mit Glück zu tun? Nur sehr wenige Menschen können nachvollziehen, wo genau da der Reiz liegen soll. Eingefleischte Bergliebhaber und Wanderfans kennen das Gefühl der Begeisterung, das sich jedes Mal einstellt, wenn sie einen Berg auch nur aus der Ferne sehen. Und das ist nur einer von vielen Glücksmomenten im Wanderurlaub. IndenBergen listet die Glücksmomente auf, die jeder Wanderer kennt.

Das sind die Momente, in denen Wanderer echtes Glück verspüren

Wanderer sind ganz leicht glücklich zu machen. Manchmal reicht da schon der Ausblick auf einen Gipfel in der Ferne und das Herz schlägt höher. In der Natur, wenn Wanderer dann ganz alleine mit sich und dem gigantischen Alpenpanorama sind, geht es eigentlich schon gar nicht mehr besser. Gekrönt wird die Glückseligkeit am Abend mit köstlicher währschafter Kost, die ohne Reue geschlemmt werden kann, weil die Kalorien durch den Sport an der Höhenluft sowieso nur so dahinschmelzen.

1. Dieser Moment, wenn man auf „buchen“ geklickt hat

Vielleicht ist es noch ganze 11 Monate hin, bis der nächste Wanderurlaub ansteht, aber das macht nichts. Schon allein die Aussicht auf den nächsten Trip in die Berge mit ausgiebigen Wanderungen versetzt Bergsteiger in Ekstase. Da werden dann Routen zusammengesucht, es wird Material bestellt und schon Zeitpläne gemacht, wann welche Wanderung am Besten ins Konzept passt. Das Hintergrundbild vom PC im Büro wird mit den Fotos der letzten Wanderungen verschönert und jeder, der es hören will, hört ständig von den besonderen Wanderhighlights der nächsten Urlaubsregion.

2. Nur ein Schatten in der Ferne: Aber da ist er, der Berg

Das ganze Jahr über haben Wanderer auf den Moment gewartet, wo es endlich in den Jahresurlaub geht. Und zwar in die Berge. Dann wird über Stunden ungeduldig auf dem Sitz herumgerutscht, sei es im Auto, im Zug oder im Bus. Bis in der Ferne endlich die ersten Umrisse am Horizont auftauchen. Für Bergliebhaber gibt es jetzt kein Halten mehr. Gut, dass der Fahrer vorher die Kindersicherung reingemacht hat.

fantastische Aussichten
Wandern in den Bergen verspricht fantastische Aussichten (Foto: Pixabay)

3. Dieser Moment, wenn man am ersten Morgen den Vorhang aufzieht

Ist es wirklich wahr oder hat man es vielleicht nur geträumt? Wird dann der Vorhang am ersten Morgen in der Unterkunft aufgezogen und fällt der Blick dabei auf die imposanten Gipfel in der Morgensonne, entfährt Wanderern nicht selten ein kleiner Schrei echten Glücks. Dann heißt es, sofort schnell anziehen und eben fix frühstücken und dann nichts wie rauf auf den Berg. In der Begeisterung kann es dann auch schon einmal passieren, dass der teil mit dem Schlafanzug ausziehen irgendwie vergessen wurde.

4. Ganz allein am Gipfel und rundherum die steinernen Giganten

An kaum einem anderen Ort, als wenn er auf dem Gipfel eines Berges sitzt, spürt der Mensch so deutlich, wie nichtig und klein er eigentlich ist. Inmitten der Gipfel zu stehen, die bereits seit Jahrtausenden dort stehen und auch immer noch da sein werden, wenn sich schon lange niemand mehr an diesen einen kleinen Wanderer erinnert, ist ein ganz besonderes Gefühl. Auch das ist es, was Bergsteiger immer wieder in die Höhen treibt und süchtig nach dem nächsten Aufstieg macht.

im Tal Sonne im Wasser spiegelt
Glücksmomente auch im Tal wenn die sich die Sonne im Wasser spiegelt (Foto: Pixabay)

5. Die Füße in den kalten Gebirgsfluss halten

Zugegeben, es kostet reichlich Überwindung, die Füße in einen kalten Gebirgsfluss zu halten. Wanderer können sich meistens noch sehr gut erinnern, wie kalt das Wasser beim letzten Mal war. Auch der Weg barfuß über die Kiesel bis zum Wasser ist nicht gerade angenehm, doch es lohnt sich. Für die heißen Füße ist die Abkühlung eine echte Wohltat. Und dazu einen Schluck aus dem frischen, klaren Bergfluss. Nichts ist Erfrischender.

6. Endlich die Schuhe ausziehen

Schuhe ausziehen ist ein Prozess, den man täglich mehrmals durchführt, ohne im Alltag wirklich darauf zu achten. Erst wenn Wanderer aber mehrere Stunden bergauf und bergab in den schweren Wanderschuhen zurückgelegt haben, wird deutlich, wie himmlisch es sein kann, die Schuhe endlich ausziehen zu dürfen. Aber Vorsicht: Wanderer sollten sich, bevor sie eben genau das tun, sehr sicher sein, dass sie die Wanderschuhe für den Tag nicht noch einmal anziehen müssen. Ansonsten wird es zur Qual.

7. Der Biss ins Wiener Schnitzel

Ob ein Biss ins Wiener Schnitzel, in die Tiroler Gröstl oder den Käsespätzle - das Gefühl, nach einer anstrengenden Tour endlich die köstlichen und kalorienreichen Gerichte (egal, man trainiert es ja morgen wieder ab) verspeisen zu dürfen, ist einfach einmalig. Dessert? Ja, bitte. Kaiserschmarrn passt ja schließlich ganz hervorragend zum Wiener Schnitzel.

Weiterführende Informationen zum Thema Wanderer

Wanderer sind schon eine ganz besondere Gruppe Menschen, mit sehr speziellen Eigenschaften, die Personen, die mit Bergsteigen wenig zu tun haben, kaum nachvollziehen können. Da kommt es manchmal auch innerhalb von Freunden oder der Familie zu Zusammenstößen, weil weniger Wanderbegeisterte nicht verstehen können, worin der Reiz liegt, um vier Uhr morgens im Dunkeln einen Berg hinauf zu steigen. Zum besseren Verständnis von Wanderern hat IndenBergen deshalb eine Liste zusammengestellt von Sätzen, die Wanderer nicht sagen.

Urlaub in den Bergen