Winterwandern in Deutschland: Diese Wege sollten Sie ausprobieren

Winterwandern in Deutschland: Diese Wege sollten Sie ausprobieren

27. Januar 2019

von: Sarah in Reisetipps

In Deutschland steht in den verschiedenen Regionen eine Vielzahl von Winterwanderwegen zur Verfügung, sodass Winterwanderer oftmals Schwierigkeiten haben, sich zu entscheiden und die richtige Strecke für sich zu finden. Dabei zu beachten sind natürlich die eigene Fitness, das eigene Können, die Ausrüstung, die Laufzeit und ganz wichtig, die Natur und die Aussicht beim Winterwandern. Deswegen gibt es hier eine kleine Vorauswahl, um die Entscheidung für den richtigen Winterwanderweg in Deutschland etwas einfacher zu machen. Indenbergen.de stellt die fünf schönsten deutschen Winterwanderwege vor.

1. Winterwandern auf dem Tegernsee Höhenweg

Der Tegernsee ist besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel, ist aber auch im Winter wirklich wunderschön. Wer die traumhafte Landschaft in der verschneiten Version beim Winterwandern erleben will, geht von Gmund zum Schloss Tegernsee. Der Tegernsee Höhenweg ist insgesamt 6 Kilometer lang und kann daher ganz gemütlich absolviert werden. Wer mag, kann die Tour auch noch um einen Spaziergang an der Uferpromenade ergänzen. Besonders reizvoll ist diese Strecke, weil sie einen herrlichen Ausblick über den See bieten. Daher denken wir, dass jeder Winterwanderer diese Strecke mindestens einmal im Leben gehen sollte.

2. Um den Schluchsee mit Blick auf den Feldberg

Winterwanderer, die im Schwarzwald wohnen oder dort Urlaub machen, haben die Gelegenheit, eine besonders schöne Winterwanderung zu erleben. In drei Stunden können sie den Schluchsee im Hochschwarzwald umrunden. Unterwegs gibt es auf dem gut präparierten Weg zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr, zum Beispiel im Bellevue Pavillon. Das Café, das auf einem markanten Felsvorsprung errichtet wurde, bietet einen einzigartigen Blick auf den Feldberg. Start und Ziel der Winterwanderung ist der Bahnhof Schluchsee.

3. Durch die Breitbachklamm nach Oberstdorf

Eine Klamm durchwandern ist schon im Sommer ein besonderes Erlebnis, weil Bergsteiger hierbei die Kraft und Ausmaße der Natur hautnah erleben können. Umso eindrucksvoller wird die Wanderung durch die Breitbachklamm, wenn sie im Winter stattfindet und die gesamte Klamm voller Schnee und Eis ist. Auf dem Weg nach Oberstdorf lassen sich dabei bizarre Eisformationen entdecken. Die Strecke ist insgesamt knapp 7,5 Meter lang und ist in 3 Stunden gut zu bewältigen. Wer möchte, kann danach noch einen Rundgang im Ortskern von Oberstdorf anhängen.

4. Vom Spitzingsee zum Rotwandhaus

Am Fuße des Rotwandgipfels liegt das Rotwandhaus und bietet besonders im Winter einen imposanten Eindruck. Start ist der Spitzingsee und die Tour folgt vornehmlich präparierten und geräumten Wegen, weshalb die Winterwanderung auch für Familien mit Kindern gut geeignet ist. Eine besondere Ausrüstung oder Schneeschuhe oder Tourenski sind nicht nötig. Am Ende werden Wanderer mit einer unvergleichlichen Fernsicht über die Alpen belohnt. Wer einen Schlitten ziehen will, kann auf dem Rückweg die Rodeloption auf einer nicht allzu schweren Rodelpiste nutzen. Die Strecke ist knapp 15 Kilometer lang, wofür Wanderer etwa 5 Stunden Gehzeit brauchen.

5. Sportliche Tour mit Blick bis Neuschwanstein

Für Winterwanderer, die ein paar Tage im Allgäu, genauer in Pfronten oder Umgebung verbringen, empfehlen wir eine Tour von Kappel auf den Hündeleskopf. Bei der Tour kommen Wanderer gut ins Schwitzen, denn es müssen insgesamt rund 800 Höhenmeter überwunden werden. Demnach sollte eine entsprechende Fitness mitgebracht werden. Wer es bis nach ganz oben geschafft hat, kann bei guten Sichtverhältnissen bis zum Schloss Neuschwanstein sehen. Für eine Einkehr bietet sich die Hündeleskopfhütte an, die erste vegetarische Berghütte der Alpen.

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