Die 5 besten Aussichtsberge der Alpen

Die 5 besten Aussichtsberge der Alpen

18. Oktober 2018

von: Lena in Regionen

Kaum etwas ist so beeindruckend, wie die Aussicht von einem Berg. Vor allem in den Alpen häufen sich diese Stein-Giganten. Das muss kein 8000er sein und der Aufstieg muss nicht schwer und beschwerlich daherkommen. Auch kleine, leichte Berge bieten oft ein grandioses Panorama. Besonders schön sind die Aussichten zum Sonnenauf- und untergang, dann zaubert das Licht eine mystische Stimmung, wie man sie nur in den Bergen kennt. Die Alpen, mit den unterschiedlichen Landschaften, Gesteinsarten und glasklaren Bergseen sind Schauplatz toller Aussichtsberge. IndenBergen hat sich einmal ganz nach oben aufgemacht, um für Sie 5 Klassiker herauszusuchen, deren Aufstieg mit einer fabelhaften Aussicht gekrönt wird.

1. Schafreuter – Paradeaussicht im Karwendel

Genusswanderer und Aktive lieben das Karwendel aufgrund der unzähligen Wander- und Mountainbiketouren. Es gibt spannende Klettersteige und tolle Unterkünfte – ein super Ziel für alle, die sich sportlich betätigen wollen. Gekrönt wird das Angebot nur noch durch die aussichtsreichen Gipfel, die man dort erklimmen kann. Wir empfehlen besonders den Schafreiter, auch Schafreuter genannt, der 2102 Meter über dem Meer liegt. Am besten wählt man den Aufstieg vom Risstal über das Kälbereck und steht in 6 Stunden auf dem Gipfel. Dann öffnet sich ein Blick über die Soierngruppe und das nördliche Karwendel.

2. Zendleser Kofel – leichte Tour in den Dolomiten

Wer auf der Suche nach einer moderaten Höhentour in den Dolomiten ist, für den bietet sich der Aufstieg zum Zendleser Kofel an. Die beliebte Tour führt nämlich in 4 Stunden und nur 750 Metern auf einen Aussichtsberg, wie man ihn sich besser nicht wünschen kann. Steht man auf dem 2422 Meter hohen Gipfel, hat man einen hervorragenden Blick zur Geislergruppe. Sowohl der imposante Peitlerkofel als auch die grauen Zacken des Sass Rigais begeistern mit ihrer Schönheit jeden Bergfreund. Gestartet wird die Tour auf der Zanser Alm, die sich auch für eine Einkehr empfiehlt. Wer erst beim Hinabwandern eine Stärkung braucht, kann in der Gampenalm oder Kaserillalm einkehren.

3. Klammspitzkamm – Kammüberschreitung in den Ammergauer Alpen

Die Tour auf die Klammspitzkamm ist nichts für Warmduscher, denn man muss sehr früh aufstehen, um sie an einem Tag zu schaffen. 10 Stunden Aufstieg mit 2800 Höhenmetern warten auf, bis man den Gipfel erreicht hat. Doch nicht nur auf dem Gipfel, auch unterwegs hat man immer wieder grandiose Blicke auf die Ostallgäuer Seenplatte und die grünen Täler der Ammergauer Alpen. Besonders schön und gipfelreich ist es, wenn man mit der Kolbensesselbahn nach oben schwebt und die Tour auf vier Tage ausdehnt. Zahlreiche Übernachtungshütten laden dazu ebenso ein, wie weitere Gipfel. Auch vom Teufelstättkopf und Branderschrofen ergeben sich grandiose Ausblicke.

4. Arnspitze – lange Tour im Wettersteingebirge

Das Örtchen Mittenwald ist Ausgangspunkt für zahlreiche schöne Wandertouren und es lohnt sich, im Wettersteingebirge einige Zeit zu verbringen. Wer früh morgens startet, schafft es in 8 Stunden hinauf zur Arnspitze. Die liegt mit 2196 Metern mitten im Wettersteingebirge. Doch man muss nur 1300 Höhenmeter bewältigen, um auf dem Gipfel zu stehen. Von dort bietet sich ein weiter Freiblick über den Wetterstein bis ins Karwendel. Der Panoramablick wird durch keinen anderen Berg gestört und ein Picknick hier oben erfreut müde Wanderbeine. Am nächsten Tag kann man die Leutascher Geisterklamm besuchen, deren Einstieg man beim Aufstieg auf die Arnspitze passiert.

5. Habicht – zweitägige Tour in den Stubaier Alpen

Aufgrund seiner Höhe bietet der Habicht in den Stubaier Alpen gleich auf viele Gebiete eine perfekte Aussicht. Dreht man sich auf dem Gipfel nach Süden, sieht man die Spitzen der drei Tribulaune am Himmel. Im Norden hingegen kann man die nördlichen Kalkaplen, die Stubaier Alpen, die Zillertaler Alpen und bei gutem Wetter sogar die Dolomiten sehen. Weil man 2000 Höhenmeter im Aufstieg bewältigen muss, eignet sich die Tour für zwei Tage. Von Gschnitz führt der Weg in 3 Stunden auf die Innsbrucker Hütte. Am nächsten Tag läuft man entspannt in 6 Stunden auf den Habicht und hat dort genug Zeit, die Aussicht zu genießen.

Tolle Aussichtsberge Alpen
Gipfelstürmer: Wer in den Alpen wandert, findet tolle Aussichtsberge (Foto: Pixabay)

Weiterführende Informationen für Gipfelstürmer

Eine Gipfelbesteigung macht viele Wanderer glücklich und ist heutzutage gar nicht mehr schwer. Die meisten Gipfel können sogar mit Hilfe einer Seilbahn erklommen werden. Wer jedoch mit eigener Kraft aufsteigen will, sollte einige Tipps beachten. Planen Sie immer genug Zeit für Auf- und Abstieg ein. Denn im Dunkeln sollte keiner mehr vom Berg herunterstolpern. Die meisten Gipfel bieten keine Möglichkeit zur Einkehr, deshalb immer ausreichend Proviant einpacken, vor allem Wasser und Getränke. Besonders schön ist ein vorsichtiger Eintrag ins Gipfelbuch, das an vielen Gipfelkreuzen liegt. Und wer Fotos vom Sonnenaufgang machen will, hat am besten ein Stativ im Gepäck – so lassen sich kleine Details ohne Wackel-Effekt perfekt festhalten.

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Urlaub in den Bergen