Herzogstand: Der berühmte Münchner Hausberg

Herzogstand: Der berühmte Münchner Hausberg

21. Januar 2019

von: Sarah in Regionen

Mitten in der Stadt leben und trotzdem die Berge direkt vor der Haustür haben. Dieses Glück ist zumindest denjenigen beschert, die in München wohnen. Aber dann herrscht wieder die Qual der Wahl, sich für einen der Hausberge zu entscheiden. Bekannt und beliebt ist in jedem Fall der Herzogstand, der sowohl im Sommer wie auch immer Winter mit oder ohne Seilbahn erstiegen werden kann. Dies liegt sicher auch an der großartigen Aussicht über den Kochelsee und den Walchensee bis hin zur Zugspitze. Indenbergen.de stellt vor, was Wanderer über den Herzogstand wissen müssen.

Das Wanderziel im Münchner Umland

Nordwestlich des Walchensees liegt mit einer Höhe von 1.731 m der Herzogstand, einer der bekanntesten Münchner Hausberge. Die Beliebtheit rührt vor allem daher, dass der Berg zu jeder Jahreszeit erwandert werden kann. Auf einer Höhe von 1.575 m liegt das gut frequentierte Herzogstandhaus. Eine Seilbahn, die Herzogstandbahn, die im Jahr 1994 erneuert wurde, bringt Wanderer, Bergsteiger und Ausflügler hinauf zum Fahrenbergkopf auf einer Höhe von 1.627 m. Der Berg ist auch bei Mountainbikern, Tourenskigehern und Skifahrern beliebt.

Wanderwege auf den Herzogstand

Der kürzeste Wanderweg auf den Gipfel des Herzogstands führt ab der Talstation in Walchensee über das Herzogstandhaus. Für diese Tour sollten rund 2,5 Stunden eingeplant werden. Die gleiche Zeit benötigen Wanderer, die von der Kesselberg-Passhöhe über den sogenannten Reitweg zum Herzogstandhaus aufsteigen. Wer es lieber etwas ruhiger mag und nicht so vielen Wanderern auf seiner Tour begegnen möchte, der entscheidet sich besser für den seltener genutzten Pionierweg ab dem Kochelsee. Sehr zu empfehlen ist der gut gesicherte Grat ab Heimgarten, der eine atemberaubende Aussicht auf Kochel- und Walchensee, auf die Münchner Ebene und auf das Hochgebirge bietet.

Die Gratwanderung Heimgarten Herzogstand

Vom Heimgarten aus können Wanderer und Bergsteigerung den Verlauf des Grates bereits gut sehen. Der Weg geht sowohl bergauf als auch bergab und ist an einigen Stellen mit Stahlseilen gesichert. Absolute Anfänger am Berg sollten also nicht unbedingt mit dieser Gratwanderung beginnen. Auf dem letzten Stück zum Herzogstand und zum Gipfelkreuz wird es körperlich noch einmal anspruchsvoll, denn es wird steiler. Wer möchte, kann anschließend entweder über den Walchensee in Richtung Tal zurückwandern oder kann die Seilbahn nehmen und dabei die Füße entspannen und die Aussicht genießen.

Übernachten im Berggasthaus Herzogstand

Für Wanderer und Bergsteiger, die die Ruhe der Natur und die imposante Bergwelt am Abend erleben wollen, wenn die Tagesgäste sich bereits auf den Heimweg gemacht haben, ist das Berggasthaus Herzogstand eine ideale Möglichkeit. Insgesamt stehen dort 65 Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, in Form von Doppelzimmern, Mehrbettzimmern und drei Bettenlagern für 8, 15 oder 16 Personen. Im Sommer steht ein weiteres Bettenlager im Nebenhaus zur Verfügung. Übernachtungen sind insgesamt jedoch nur mit Voranmeldung möglich. Eine Übernachtung kostet 34 Euro pro Person inklusive Frühstück.

Weiterführende Informationen zur Region

Gerade in der Region um den Kolchensee und den Walchensee gibt es schier unzählige Möglichkeiten, sich an der frischen Luft in der Natur zu bewegen und Sport zu machen. Besonders für Wanderer gibt es eine Vielzahl verschiedener Wanderwege aller Niveaustufen im Karwendelgebirge oder mit einer Tour zum Rabenkopf, zur Staffelalm oder zur Benediktenwand. Wer es eher gemütlich mag, erlebt die Natur in Loisach-Kochelsee-Moore zu Fuß. Auch verschiedene Themenwege, wie Naturlehrpfade, Pilgerwege, Kunstspaziergänge und Vogellehrpfade, werden im Zwei-Seen-Land Kochelsee und Walchensee angeboten.

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