7 besondere Seen in Deutschland

7 besondere Seen in Deutschland

30 April 2019

von: Sarah in Wassersport

Auch wenn der Wanderurlaub, auf den Bergfreunde das ganze Jahr über warten, vielleicht noch in weiter Ferne liegt, heißt das nicht, dass Wanderer deswegen ganz auf die Natur verzichten müssen. Manchmal liegt nämlich das Wanderziel ganz nahe beim eigenen zu Hause. Dies gilt zum Beispiel für Naturschutzgebiete, für Wälder und eben auch für Seen, denn Deutschland hat viele wunderschöne und besondere Seen zu bieten, die sich perfekt als Wanderziele für einen Tagestrip eignen. IndenBergen stellt daher sieben besondere Seen in Deutschland vor.

1. Walchensee: Ein Paradies für Taucher

Tauchen ist vielleicht etwas, das Wanderern nicht sofort in den Sinn kommt, wenn sie an eine Tour denken, aber am Walchensee in den Bayerischen Voralpen geht das durchaus. Denn dieser See, der zufällig auch noch einer der größten und tiefsten Alpenseen Deutschlands ist, hat mehrere Wracks zu bieten, die ertaucht werden können. Durch das besonders saubere Wasser sind Sichtweiten von bis zu 40 Metern möglich. Im Sommer ist der See auch beliebt bei Seglern und Surfern. Wer es ruhiger angehen lassen möchte, ruht sich an den natürlichen Kiesstränden aus.

Berg-See-Idylle am Walchensee © Pixabay

2. Bodensee: Der größte See Deutschlands

Mit einer Größe von 530 km² liegt der Bodensee im Dreiländereck von Deutschland, Österreich und der Schweiz und mit einer Maximaltiefe von 254 Metern ist er auch der tiefste See in Deutschland. Für Wanderer ist die Region rund um den See ein wahres Paradies, denn es gibt am Ufer sowohl gemütliche Wanderwege zu Stränden und Picknickplätzen, als auch sportliche Herausforderungen. Dazu zählt zum Beispiel der Bodensee-Rundwanderweg mit einer Länge von 270 km. Für diese Distanz sollten Wanderer schon großzügig 8 bis 10 Tage einplanen. Wer weniger Zeit hat, kann sich für einen Themenwanderweg oder eine Tour in die Berge entscheiden, die ebenfalls schnell zu erreichen sind.

Bodensee im Abendlicht © Pixabay

3. Mecklenburgische Seenplatte: Warum nur ein See, wenn man mehrere haben kann?

Wanderer, die weiter oben im Norden wohnen, und nicht ständig den Weg in die Alpen zurücklegen können, finden an der Mecklenburgischen Seenplatte das echte Wanderglück – denn hier gibt es zahlreiche Seen mit schier unendlichen Wanderwegen. Das Gebiet hat allein 12 Seen mit einer Fläche von mehr als 5 km² und 8 Seen mit einer Fläche von mehr als 10 km² zu bieten. Das überwiegend flache Gelände der Mecklenburgischen Seenplatte ist auch besonders gut für Wandereinsteiger und Wiedereinsteiger geeignet.

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4. Wannsee: Wandern mitten in der Großstadt

Wenn schon die Toten Hosen darüber gesungen haben, dann muss es ja etwas heißen. Der 2,732 km² große Wannsee ist eines der beliebtesten Ausflugs- und Wanderziele der Berliner. Die Strecke am Havelufer zwischen Wannsee und Glienicker Brücke gehört zu den schönsten Spaziergängen in Berlin und auch der Havelhöhenweg ist beliebt. Wer unterwegs eine Pause braucht, kann sich an einem der vielen Strände niederlassen. Der Sand dafür wurde stellenweise extra aus Travemünde herangeschafft. Ebenfalls empfehlenswert ist eine Wanderung von Potsdam zum Wannsee.

Seebühne am Wannsee © Pixabay

5. Edersee: Einer der größten Stauseen Europas

50 km südwestlich von Kassel in Nordhessen liegt der Edersee, mit einer Größe von fast 12 km² Wasseroberfläche einer der größten Stauseen in Europa und der zweitgrößte See Deutschlands. Für Wanderer ist dieser See ganz besonders reizvoll, denn er befindet sich in der schönen Landschaft des Mittelgebirges und ist vom Nationalpark Kellerwald-Edersee umgeben, wo es zahlreiche Wandermöglichkeiten gibt. Dabei besonders zu empfehlen ist der Urwaldsteig Edersee, der in drei oder sechs Tagesetappen erlaufen werden kann.

Da staut sich was am Edersee © Pixabay

6. Alatsee: Der blutende See

Typische Farben, wenn Wanderer an Bergseen denken, sind wahrscheinlich türkis, blau oder smaragdgrün, aber rot? Der Alatsee, der sich unweit von Füssen befindet, trägt seinen Beinamen der blutende See nicht umsonst, denn an manchen Tagen im Jahr schimmert die Oberfläche des Sees in einer roten Farbe. Auch wenn der Alatsee nicht sehr groß ist, ist er ungewöhnlich tief, nämlich bis zu 32 Meter – und in dieser Tiefe lauert etwas. Eine giftige rote Schicht aus Purpur-Schwefelbakterien, die dem See sein manchmal schon unheimliches Aussehen verleihen.

Alatsee ohne Blut © Pixabay

7. Rursee: Einer der schönsten Stauseen in NRW

Im Westen von Deutschland liegt der Rursee, der als einer der schönsten Stauseen in Nordrhein-Westfalen gilt. Wanderer lieben dabei ganz besonders die Landschaft des Naturparks Eifel, die den See umgibt. Zur Verfügung stehen zahlreiche Tagestouren, Dorfrundgänge, ein Wildnis-Trail und der bekannte Fernwanderweg Eifelsteig. Wer nicht den ganzen Eifelsteig gehen möchte, entscheidet sich über einzelne Etappen oder wählt einen der vielen Partnerwege des Eifelsteigs, die durch die Region rund um den Rursee verlaufen.

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