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10 Gründe, warum sich Wanderer auf den Herbst freuen

Kleidung für den Herbst

Die Blätter färben sich in unzähligen Farbnuancen, die Sonne steht tief und lässt das bunte Blättermeer leuchten und das Laub auf dem Boden raschelt beim Gehen. Die sengende Hitze ist vorbei und lange Wandertouren sind selten so schön wie zu dieser Jahreszeit. Der Herbst ist einfach traumhaft. IndenBergen schafft mit 10 Gründen Vorfreude, auf das, was uns bald bevorsteht.

Kurz zusammengefasst

  • Herbstliche Natur erleben: Bunte Blätter, raschelndes Laub, warme Sonnenstrahlen und geheimnisvolle Nebelfelder verleihen den Wanderwegen und Berglandschaften eine besondere Atmosphäre.
  • Angenehme Temperaturen und besondere Erlebnisse: Die sommerliche Hitze ist vorbei, sodass lange Wanderungen angenehmer werden. Zudem laden manche Seen noch zu einem letzten Sprung ins Wasser ein, während gleichzeitig die Pilzsaison beginnt.
  • Genuss nach der Wanderung: Wellness, Sauna, Kaffee und Kuchen sorgen für Erholung. Besonders stimmungsvoll sind zudem die farbenprächtigen Sonnenuntergänge und regionalen Herbstfeste.

1. Bunte Blätter

Die Landschaft zeigt sich im Herbst in einem neuen Kleid. Dieses präsentiert sich in warmen Farben und reicht von Gelbtönen über orange und rot zu allen erdenklichen braun Gradierungen. Vor allem Wälder wie der Schwarzwald scheinen in einen bunten Farbtopf gefallen zu sein, der in der Herbstsonne nur so leuchtet. Die gefallenen Blätter lassen Wanderwege und Pfade samtig und weich erscheinen. Beim Gehen beruhigt uns das Rascheln des Laubes wie ein rauschender Bach.

2. Warme Sonnenstrahlen vor dem Winter

Die Sonne ist ein Gute-Laune-Macher und Vitamin-D-Spender. Kriegen wir im Sommer meist genug, lechzen wir in der anderen Jahreshälfte nur so danach. Im Herbst ist die Feuerkugel besonders golden und wärmt uns zum letzten Mal so richtig. Die wohlige Wärme der Sonne scheint in dieser Zeit besonders angenehm. Das liegt daran, dass die hautwirksame Strahlung wegen den Schwankungen der Ozonschicht im Herbst höher ist als im Frühling. Im Winter nimmt die Intensität der Sonne dann stark ab. Der Herbst ist somit die letzte Chance, um Sonnenenergie zu tanken, bevor es richtig kalt wird. Darum nochmals Wanderschuhe an und raus an die Sonne!

Der Herbst in den Bergen
In den Bergen ist die Herbstlandschaft besonders farbenfroh.

3. Der Charme des Nebels

Vor allem morgens, wenn die Sonne noch tief steht, trifft man draußen in der Natur auf diese Wassertröpfchen, die in Kontakt mit dem Boden plötzlich zu Nebel werden. Wenn sie in Schwaden daherkommen, sich entlang eines Gipfels oder Berges winden, verleihen sie diesen etwas Geheimnisvolles. Auch in der Nähe von Gewässern bildet sich im Herbst wegen der starken Temperaturunterschiede gerne Nebel. Was morgens wie ein sanftes Stück Watte über einem See schweben kann, verdunstet wegen der Sonneneinstrahlung in Kürze.

5. Schwitzen, weil man es will

Nein, die Sonne wird uns nicht mehr heiß machen. Alleine der harte Aufstieg wird uns Schweißperlen ins Gesicht treiben. Wir entscheiden, ob wir überhaupt noch so richtig ins Schwitzen kommen wollen. Die strahlende Kugel am Himmel kann uns nicht mehr so viel anhaben. Die Sonnencreme muss zwar noch mit, aber eine dicke, weiße Schicht muss nicht mehr sein. Unser Lagen-Look ist flexibel und ermöglicht uns, je nach Wetter eine Schicht von uns zu nehmen oder drüber zu ziehen. Schwitzen also ja, aber dann wann wir es wollen.

Herbstwanderung über den Wolken
© Spalder Media Group
Nebel- und Wolkenfelder sorgen in den Bergen für eine tolle Stimmung.

4. Letzter Sprung ins Wasser

Last but not least – der letzte Sprung ins kühle Nass! Im September kann es in Europa noch richtig heiß sein. Nach einer Wanderung in den Bergen noch kurz in den See oder sogar ins Meer springen? Wie der Erste ist der letzte Sprung im Jahr etwas Besonderes. Man vergisst ihn weniger schnell und erinnert sich gerne daran zurück. Vor allem dann, wenn man einige Wochen später, eingehüllt, mit Decke auf dem Sofa sitzt und seufzt: Ach, war das schön! Darauf folgt meist die nächste Urlaubsplanung. Und die sollten wir auf keinen Fall vergessen.

6. Es ist Pilzsaison!

Sie sprießen wieder an Wegrändern und im Wald unter den Bäumen: die Pilze. Ob Steinpilze, Pfifferlinge oder Morcheln, die kleinen Vielzeller werden gerne gesammelt. Danach schmücken sie schnell auch mal einen Teller und werden mit Pasta oder Risotto verspeist. Feuchtwarmes Wetter gefällt den Pilzen besonders, dann bekommen sie einen richtigen Wachstumsschub. Wer Pilze sammeln will, sollte sich allerdings gut auskennen. Meistens haben die harmlosen Pilze einen giftigen Doppelgänger. Darum: Bei Zweifel den netten kleinen Waldbewohner lieber stehen lassen. 

Fliegenpilz
Kann man den essen? Wer nicht sicher ist, lässt Pilze lieber stehen.

7. Nach der Wanderung kommt die Wellness

Was gibt es Schöneres, als nach einer langen Wanderung zu entspannen? Das geht am besten mit Wärme und Wasser, egal ob Sauna, Dampfbad oder ein ganz gewöhnliches Bad. Im Sommer sorgt das Wetter für die nötige Wärme, in den kühleren Jahreszeiten freut sich der Körper hingegen, wenn wir ihm etwas Gutes tun. Haben wir uns bei einer Wanderung angestrengt und war es dabei noch kühl, waren die Muskeln voller Spannung. Der Körper lief auf Hochtouren und das Immunsystem wurde herausgefordert. Die Sauna und eine Massage sorgen für die totale Entspannung, für Körper und Geist.

8. Kaffee und Kuchen

Sie gehören zusammen wie Stock und Stein: Kaffee und Kuchen. In den Sommermonaten neigt man die Kalorienbomben mit gesunden Früchten und Riegeln zu ersetzen. Wenn die Sonne tiefer steht und es abends wieder kälter wird, wird der Hunger auf Süßes geweckt. Obwohl wir keine Höhlenbewohner mehr sind, die sich für den Winter das Fett anfressen müssen, um die kalte Jahreszeit zu überleben, ist die Lust auf Zucker und Fett geblieben. Weil wir nach einer Wanderung ein paar Kalorien losgeworden sind, ist ein Stück Torte sicherlich drin. Am besten verzehren wir dieses bei einer wohl verdienten Pause und einer wärmenden Tasse Kaffee.

Kuchen
So ein Stückchen Kuchen gehört bei einer Herbstwanderung einfach dazu, oder etwa nicht?

9. Sonnenuntergänge, wir kommen!

Ob zu zweit, alleine, mit Hund oder ohne – wenn die Sonne untergeht und sich der Himmel pink, fuchsia und orange färbt, steht jeder Wanderer für einen Moment still. Im Herbst bietet sich der Sonnenuntergang wesentlich öfter als Höhepunkt an. Denn die Sonne geht nicht nur viel früher unter, auch die Farbspiele sind besonders schön. Das hat mit der Streuung von Staubpartikeln in der Luft und den starken Temperaturunterschieden zu tun. Mit dem Herbst beginnt also auch die Saison der spektakulären Sonnenuntergänge.

10. Herbstfeste

Das Oktoberfest in München ist nicht das einzige Herbstfest. Der Übergang zur neuen Jahreszeit, die Weinlese und der Beginn der kürzeren und kühleren Tage ist in vielen Regionen Grund für ein Volksfest. Ein Brauchtum, der bis heute in vielen Orten und Varianten weiterlebt. Nach der Wanderung gleich aufs Herbstfest? Oder lieber eine Wanderung gleich mit einer Weinprobe verbinden? Im Herbst ist alles möglich.

Wanderer im Herbst

Tipps für das Wandern im Herbst

Wenn sich die Blätter bunt färben, die Sonne tiefer steht und das Laub unter den Wanderschuhen raschelt, beginnt für viele WanderfreundInnen eine der schönsten Jahreszeiten. Die sommerliche Hitze ist vorbei, die Bergwelt zeigt sich in warmen Farben und nach einer ausgedehnten Tour warten gemütliche Hütten, Wellness und herbstliche Genüsse. Mit diesen Tipps wird eine Herbstwanderung zu einem besonderen Erlebnis.

  • Die richtige Kleidung wählen: Im Herbst können sich Temperaturen und Wetter schnell verändern. Am besten kleidest du dich nach dem Zwiebelprinzip und nimmst zusätzlich eine warme, wind- und wasserfeste Jacke mit.
  • Frühzeitig loswandern: Die Tage werden kürzer und die Sonne geht früher unter. Starte deshalb rechtzeitig und plane ausreichend Zeit für Pausen und mögliche Verzögerungen ein.
  • Auf rutschige Wege achten: Feuchtes Laub, nasse Wurzeln und erste vereiste Stellen sorgen möglicherweise für rutschige Wege. Feste Wanderschuhe mit gutem Profil sind im Herbst die Lösung für mehr Halt und Sicherheit.
  • Das Wetter im Blick behalten: Nebel, Regen, Gewitter und Schneefall können in höheren Lagen plötzlich auftreten. Informiere dich vor der Tour über die Wettervorhersage und aktuelle Wegbedingungen.
  • Sonnen- und Regenschutz einpacken: Auch im Herbst besteht die Möglichkeit, dass die Sonne noch kräftig scheint. Sonnencreme, Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung gehören ebenso in den Rucksack wie Regenkleidung.
  • Die bunten Landschaften genießen: Wälder und Bergwiesen leuchten jetzt in Gelb, Orange und Rot. Plane genügend Zeit ein, um die Herbststimmung, Nebelfelder und die klare Aussicht in Ruhe zu erleben.
  • Pilze nur mit Erfahrung sammeln: Im Herbst sprießen vielerorts Steinpilze, Pfifferlinge und andere Pilze. Sammle sie nur, wenn du dich sicher auskennst und bei Zweifeln lässt du die Pilze besser im Wald.
  • Eine gemütliche Einkehr einplanen: Nach einer Wanderung schmecken Kaffee und Kuchen, eine warme Suppe oder typische regionale Spezialitäten besonders gut. Informiere dich vorher über die Öffnungszeiten der Hütten.
  • Den Tag mit Wellness ausklingen lassen: Eine Sauna, ein warmes Bad oder eine Massage tun nach einer kühlen Herbstwanderung gut und sorgen für entspannte Momente.
  • Sonnenuntergänge und Herbstfeste erleben: Dank der früheren Dämmerung lassen sich Sonnenuntergänge leichter in die Tour einplanen. In vielen Regionen laden außerdem Herbstfeste, Weinwanderungen und traditionelle Veranstaltungen zum Genießen ein.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Wandern im Herbst

Warum ist Wandern im Herbst besonders schön?

Im Herbst verwandelt sich die Natur in ein farbenprächtiges Landschaftsbild. Bunte Blätter, raschelndes Laub, klare Luft und die tief stehende Sonne sorgen für eine besondere Stimmung beim Wandern. Außerdem ist die sommerliche Hitze vorbei, sodass sich viele Touren angenehmer bewältigen lassen.

Was sollte man beim Wandern im Herbst anziehen?

Für eine Herbstwanderung eignet sich das Zwiebelprinzip. Mehrere Kleidungsschichten ermöglichen es, sich flexibel an wechselnde Temperaturen anzupassen. Zusätzlich gehören eine wind- und wasserfeste Jacke, warme Kleidung und feste Wanderschuhe mit gutem Profil zur Grundausstattung.

Welche Schuhe eignen sich zum Wandern im Herbst?

Am besten sind knöchelhohe Wanderschuhe mit rutschfestem Profil und guter Wasserdichtigkeit. Feuchtes Laub, nasse Wurzeln, Schlamm und möglicherweise vereiste Stellen sorgen mancherorts für rutschige Wege rutschig. Feste Wanderschuhe bieten dabei mehr Halt und Sicherheit.

Was gehört beim Herbstwandern in den Rucksack?

Neben ausreichend Wasser und einer kleinen Verpflegung sollten Wanderer im Herbst eine Regenjacke, warme Kleidung, Sonnenschutz, ein Erste-Hilfe-Set und ein geladenes Mobiltelefon einpacken. Für längere Touren sind außerdem eine Wanderkarte oder ein GPS-Gerät und eine Stirnlampe sinnvoll.

Worauf sollte man beim Wandern im Herbst besonders achten?

Im Herbst können sich Wetter- und Wegbedingungen schnell verändern. Informiere dich deshalb vor dem Start über Wettervorhersage, Schneelage, Wegsperren und Öffnungszeiten von Hütten oder Bergbahnen. Auch die kürzeren Tage sollten bei der Tourenplanung berücksichtigt werden.

Ist Wandern im Herbst bei jedem Wetter möglich?

Leichte Wanderungen sind bei wechselhaftem Wetter oft möglich, sofern die Route und die Ausrüstung angepasst werden. Bei starkem Regen, Gewitter, Sturm, dichtem Nebel oder unsicheren Bedingungen in höheren Lagen sollte eine Wanderung verschoben oder abgebrochen werden.

Wann sollte man im Herbst zum Wandern aufbrechen?

Da die Tage im Herbst kürzer sind, empfiehlt sich ein früher Start. So bleibt genügend Zeit für Pausen, Fotostopps und unerwartete Verzögerungen. Bei längeren Touren sollte außerdem der Sonnenuntergang in die Planung einbezogen werden.

Sind Wanderwege im Herbst rutschig?

Ja, nasses Laub, Schlamm, feuchte Wurzeln und Steine können Herbstwanderwege rutschig machen. In höheren Lagen kann zusätzlich bereits Schnee oder Eis auftreten. Wanderer sollten deshalb besonders aufmerksam gehen und Schuhe mit einem guten Profil tragen.

Kann man im Herbst noch in Bergseen schwimmen?

An warmen Herbsttagen ist in manchen Bergseen noch ein letzter Sprung ins Wasser möglich. Allerdings sollten Wassertemperatur, Wetterlage und örtliche Hinweise beachtet werden. Nach dem Schwimmen ist es zudem wichtig, schnell wieder warme Kleidung anzuziehen.

Kann man im Herbst Pilze beim Wandern sammeln?

Im Herbst beginnt vielerorts die Pilzsaison. Pilze sollten jedoch nur gesammelt und verzehrt werden, wenn sie eindeutig bestimmt werden können. Bei Unsicherheit bleibt der Pilz besser stehen, da viele essbare Arten giftige Doppelgänger haben.

Wo kann man beim Wandern im Herbst einkehren?

Viele Almhütten, Bergrestaurants und Gasthäuser bieten auch im Herbst warme Mahlzeiten, Kaffee und Kuchen an. Da sich die Öffnungszeiten nach Saison und Wetter richten können, sollten sie vor der Wanderung überprüft werden.

Was kann man nach einer Herbstwanderung unternehmen?

Nach einer Wanderung bieten sich Wellnessangebote wie Sauna, Dampfbad, ein warmes Bad oder eine Massage an. Auch regionale Herbstfeste, Weinwanderungen und gemütliche Einkehrmöglichkeiten machen den Wandertag zu einem besonderen Erlebnis.

Eignen sich Herbstwanderungen für Familien?

Ja, für Familien eignen sich vor allem kurze und gut markierte Wege in tieferen Lagen. Bunte Wälder, raschelndes Laub und abwechslungsreiche Naturerlebnisse machen Herbstwanderungen auch für Kinder interessant. Wichtig sind ausreichend Pausen, warme Kleidung und eine realistische Routenplanung.

Wie kann man beim Wandern im Herbst schöne Sonnenuntergänge erleben?

Da die Sonne im Herbst früher untergeht, lassen sich Sonnenuntergänge leichter in eine Wanderung integrieren. Wähle dafür eine kurze, sichere Route mit einem geeigneten Aussichtspunkt und plane den Rückweg bei Tageslicht oder mit Stirnlampe.

1219 - Summer - Maria

Über Maria

Im Sommer trete ich meistens in die Pedale. Dann sind mein Bike und ich unzertrennlich. Am liebsten fahre ich aufwärts mit einer schönen Berghütte als Ziel, wo ich mir dann den verdienten Kaspressknödel so richtig schmecken lasse.