Brotzeit: Die 7 besten Snacks für Wanderer

Brotzeit: Die 7 besten Snacks für Wanderer

23 Mai 2020

von: Kathrin in Reisetipps

Jeder der gerne wandert, kennt den Blick auf die Wegweiser am Wegesrand, mit der Hoffnung, dass die nächste Raststätte oder Berghütte schon in naher Ferne liegt. Denn beim Wandern ist die Lust auf köstliche Bergspezialitäten und zünftige Jausen so groß wie sonst nirgendwo. Damit man nicht Gefahr läuft, in den Hungerast zu verfallen, lohnt es sich, jederzeit kleine, kraftspendende Snacks dabei zu haben. Die überbrücken perfekt die Wanderzeit bis zur nächsten Hütte und verleihen viel Power. IndenBergen hat die 7 besten Snacks für Aktive zusammengestellt.  

1. Nussmischungen 

Es gibt sie fertig zu kaufen, mit Rosinen gespickt oder gesalzen und geräuchert: Nüsse. Ob Erdnuss, Walnuss, Haselnuss oder Cashewkerne – sie allen haben eins gemeinsam: Sie sind Kraftspender und versorgen den Körper mit gesunden Fetten und sehr viel Energie. Außerdem besonders praktisch: Man kann sie leicht verpacken, gut in kleinen Portionen verstauen und sie halten scheinbar ewig. Wer es lieber etwas fruchtig mag, greift zu Studentenfutter. Da sind Rosinen oder Cranberrys gleich mit dabei und die bunte Mischung gilt auch als Nervennahrung. Der nächste Klettersteig oder Gratüberquerung kommen bestimmt und da ist es gut, wenn man seine Ängste mit einem Griff in die Nüsschentüte beruhigen kann. 

2. Müsliriegel 

Noch einfacher geht’s nur, wenn man zu einzeln verpackten Müsliriegeln greift. Sie dürfen in keinem Wanderrucksack fehlen, denn sie sind schnell ausgepackt und gegessen und liefern durch den Zuckeranteil auch sofort Kraft. Wenn die Beine mal schlottern oder richtig müde sind, kann so ein Erdnussriegel mit Schokolade wahre Wunder bewirken. Auch bei den Sorten muss man keine Kompromisse machen. Ob mit Nüssen oder Saaten, Trockenfrüchten, Kokos, Honig oder Schokolade – hier kommt jeder auf seine Kosten. Und wer dann noch die Verpackung wieder mit runter ins Tal nimmt, hat alles richtig gemacht.  

3. Obst

Wie alle wissen: „Ein Apfel am Tag hält den Doktor fern“. Und das gilt auch oder besonders in den Bergen. Der Apfel schmeckt überall, spendet durch den enthaltenen Fruchtzucker viel Kraft und ist biologisch abbaubar. Man kann sein Kerngehäuse als auch mal 1.000 Meter in die Schlucht werfen. Noch mehr Power bieten da nur Bananen, die erfahrungsgemäß auch Marathonläufern viel Unterstützung auf den letzten Kilometern liefern. Sie lassen sich ebenfalls schnell auspacken und ohne Dreck und schmutzige Finger verspeisen. Und wer beides nicht mag, greift zu saisonalem Obst. Ob Pfirsich, Aprikose, Himbeeren oder doch Melone. Vorbereitet und geschnitten kann man nahezu jedes Früchtchen in Tupperdosen transportieren. 

Apfel und Trinkflasche auf einer Wiese
Ein Stück Obst passt in jeden Wanderrucksack


4. Gemüsesticks 

Gesünder, aber nicht minder lecker kommen Gemüsesticks daher. Ob Karotte, Paprika oder Salatgurke – alles was roh gegessen und handlich in Stücke geschnitten werden kann, eignet sich perfekt für Wanderungen. Besonders dann, wenn man eine Jause unterwegs einplant und neben Gemüse auch noch andere Leckereien dabei hat. Besonders praktisch: Man kann sich mit seinen Mitwanderern absprechen und ein abwechslungsreiches Büffet planen. Gemüse lässt sich schon am Vorabend perfekt vorbereiten und klein und handlich in Tupperdosen oder Plastiktüten abpacken.  

5. Brot & Brötchen 

Komplett wird die Bergmahlzeit durch leckeres Bauernbrot, Brötchen & Semmel oder knackige Brezeln. Sie lassen sich ebenso leicht in Tüten auf den Berg tragen und bieten dank Kohlenhydratreichtum richtig viel Kraft. Wer also nicht einkehrt oder viele Stunden unterwegs ist, sollte zu dieser Getreideform greifen, um satt zu werden. Ob schon fertig als Stulle belegt, mit Aufstrich, Käse und Wurst oder naturbelassen zum Kombinieren mit anderen Snacks – Brot macht immer eine gute Figur.  

Jausenbrett mit Wurst, Käse und Brot
Auch auf den Berghütten gibt es oft eine herzhafte Brotzeit


6. Mettwürstchen und Käsewürfel 

Wer sich also für die Picknickvariante auf dem Berg entscheidet und trotzdem Snacks genießen will, der greift am besten zu Mettwürstchen oder Salami in Stangenform. Ebenso wie die beiden getrockneten Würstchen lassen sich auch Wiener Würstchen leicht aus der Hand essen. Ein guter Bergkäse darf bei entsprechendem Panorama ebenfalls nicht fehlen. In Würfel geschnitten und mit kleinen Zahnstochern serviert lässt er sich ebenfalls einfach vor Ort verspeisen. Wer Gemüsesticks, Brot, Wurst und Käse kombiniert, kommt sicher nicht hungrig ins Tal. Viel mehr schafft man gestärkt auch die letzten Kilometer bis zum Feierabendbier.  

7. Gekochte Eier 

Zum Abschluss die Luxusvariante. Auf 2000 Meter ein gekochtes Ei schälen und verspeisen, das hat was. Es lässt sich super vorbereiten, leicht transportieren und der Müll ist ebenfalls biologisch abbaubar. Ob Solo oder in Kombination mit den vorhergehenden Vorschlägen, das Ei ist definitiv eine feine Sache, die durch den Eiweißanteil müde Muskeln wieder munter macht.  

Mit dem richtigen Snack im Gepäck, kann jederzeit neue Energie getankt werden


Was tun, wenn man sich nicht entscheiden kann? 

Bleibt nur noch die Qual der Wahl, welche Jause man mit auf den Berg nehmen soll. Am besten überlegen Sie sich vorher, wie lange die Wanderung dauert und ob es Einkehroptionen, z. B. in Berghütten gibt. Neben den besten Snacks sind natürlich auch die richtigen Getränke gefragt. Wir empfehlen neben Wasser auch Apfelsaftschorle, kalten Früchtetee und wenn man dann in der Hütte nach Wahl angekommen ist, natürlich ein kaltes alkoholfreies Weizenbier. Je besser Sie vorbereitet sind, umso sicherer wird das Wandern – und umso mehr Spaß macht es.

Urlaub in den Bergen