Rotwandhaus: Hütte mit spektakulärer Aussicht in den Schlierseer Bergen

Rotwandhaus: Hütte mit spektakulärer Aussicht in den Schlierseer Bergen

25. Dezember 2018

von: Sarah in Regionen

Das Rotwandhaus ist eine gemütliche Hütte mit atemberaubender Aussicht in den Schlierseer Bergen. Abends den Sonnenuntergang über dem imposanten Bergpanorama genießen, sich anschließend ins Lager kuscheln und morgens nach einem kräftigenden Frühstück gleich weiterwandern. Im Rotwandhaus ist das für Wanderer Realität, denn wer die Hütte verlässt, hat nur noch wenige Gehminuten bis zur Rotwand oder bis zur Ruchenköpfe. Idyllisch in der Nähe eines Bergsees gelegen, hat das Rotwandhaus alles, was Wanderer und Bergsteiger sich wünschen können. IndenBergen stellt zusammen, was es über das Rotwandhaus zu wissen gibt.

Übernachten direkt an der Rotwand im Rotwandhaus

Südöstlich des Spitzingsees in den Bayerischen Voralpen liegt auf einer Höhe von 1.737 Metern das Rotwandhaus. Die Hütte steht Wanderern und Bergsteigern sowohl im Sommer als auch im Winter zur Verfügung und bietet insgesamt 26 Betten und 44 Lager. Spektakulär ist vor allem die Aussicht vom Rotwandhaus, denn bei guter Sicht blicken Wanderer vom Großglockner bis zur Zugspitze. Besonders beliebt bei den Sommergästen ist auch ein Bad im Gebirgssee Soinsee. Im Winter ist die Hütte Ausgangspunkt für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher.

Wanderungen zum Rotwandhaus

Die auf 1.737 Metern liegende Berghütte hat zahlreiche Zugänge. So kann sie beispielsweise über den Spitzingsee erreicht werden. Die Wanderung beträgt etwa 2,5 Stunden. Auch ein Zugang über den Spitzingsattel ist möglich. Für diese Tour sollten 3,5 Stunden eingeplant werden. Wer eine vergleichsweise kurze Wanderung möchte, wählt die Tour über den Taubensteinsattel. Dafür sind in der Regel 1,5 Stunden nötig. Vom Rotwandhaus sind auch Gipfeltouren möglich, etwa zur Rotwand (20 Minuten), zur Ruchenköpfe mit ihrem Klettergarten (30 Minuten) und zum Auerspitz (30 Minuten).

Die nachhaltige Berghütte in Bayern

Im Rotwandhaus wird neben der Gastfreundlichkeit auch besonderer Wert auf die Nachhaltigkeit gelegt. So erhielt die Hütte beispielsweise im Jahr 1997 das Umweltgütesiegel des Deutschen Alpenvereins. Im Jahr 2014 wurde zudem ein Windenergierad mit einer Leistung von 5 kW in Betrieb genommen und das Rotwandhaus gewinnt seine Energie mithilfe einer Photovoltaikanlage sowie eines Rapsöl-Blockheizkraftwerks. Das Rind-, Lamm- und Schweinefleisch, das in der Küche der Hütte verarbeitet wird, stammt aus einem ökologisch gehaltenen Bergbauernhof aus dem Bezirk Kitzbühl.

Übernachten im Rotwandhaus

Gemütlichkeit und Wohlfühlen stehen beim Rotwandhaus an oberster Stelle, denn das Nächtigen im Matratzenlager fördert die Kameradschaft und gibt auch Familien ein angenehmes ‚Nestfeeling‘. Eine Nacht im Bettenlager kostet für Erwachsene Alpenverein-Mitglieder 10 Euro, für Nicht-Mitglieder 20 Euro. Für eine Übernachtung im Mehrbett-Zimmer fallen 13 bzw. 24 Euro an und eine Nacht im Zwei-Bett-Zimmer kostet 15 bzw. 26 Euro. Zuzüglich zahlt jede Person 2 Euro pro Nacht als Kurbeitrag. Für Silvester ist die Hütte bereits jetzt komplett ausgebucht. Aufgrund des Schutzhüttenstatus ist das Mitbringen von Hunden untersagt.

Essen und Trinken im Rotwandhaus

Wer zum Rotwandhaus aufgestiegen ist, bringt bei der Ankunft ordentlich Hunger mit, aber für das leibliche Wohl ist dort ausreichend gesorgt. Serviert werden lokale und saisonale Spezialitäten aus Bayern und Tirol. Dazu gibt es Brot und Käsekuchen aus eigener Herstellung. Auch Dressings, Suppen und Saucen werden vor Ort selbst zubereitet. Der Speck des Hauses stammt aus einem eigenen Räucherofen. Besonders ist auch der Bergkäse aus der Region Hopfgarten in Tirol. Vegane Gerichte werden im Rotwandhaus allerdings nicht angeboten. Es besteht auch die Möglichkeit, zwischen zwei 4-Gänge-Menüs mit Suppe, Salatteller, Hauptgericht, Nachspeise und Frühstücksvariante für 36 oder 46 Euro zu wählen.

Weiterführende Informationen zu den Bayerischen Voralpen

Die Region der Bayerischen Voralpen umfasst zahlreiche Gipfel der Münchner Hausberge und bietet daher das ganze Jahr über umfassende Möglichkeiten für Wanderungen, Mountainbike-Touren, Skifahren und Schneeschuhwandern. Auch Familien mit Kindern finden in den Bayerischen Voralpen viele abwechslungsreiche und gut zu bewältigende Wanderwege. Wer längere Strecken angehen will, wählt entweder die Via Alpina, deren Etappen durch die Bayerischen Voralpen verlaufen, oder die Via Bavarica Tyrolensis, einen Radwanderweg von Bayern nach Tirol.

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