Packen für den Ausflug in die Berge: Was in den Rucksack für Kinder gehört

Packen für den Ausflug in die Berge: Was in den Rucksack für Kinder gehört

19. Oktober 2018

von: Katharina in Reisetipps

Packen für den Ausflug in die Berge ist eine Herausforderung. Doch mit Kindern ist es nochmals eine andere Geschichte. Den Rucksack für die Kinder packen bringt den ein oder anderen Elternteil regelmäßig bis an den Rand der Verzweiflung. Habe ich auch ja nichts vergessen? Ist der Rucksack nicht zu schwer für den Junior? Was muss mit und was bleibt besser zu Hause? Die Vorfreude auf den Ausflug in die Berge ist bei Groß und Klein riesig. Aber die Vorbereitungen zuvor können auf die Stimmung schlagen. Damit dies nicht passiert, hat unsere Autorin, die selbst Mutter ist, 5 wertvolle Tipps rund um Packen des Wanderrucksacks für den Nachwuchs zusammengestellt. IndenBergen stellt diese vor.

1. Nicht zu viel und nicht zu wenig

Was bei Erwachsenen gilt, ist bei Kindern gleich doppelt wichtig: Beim Wandern kann das Gramm den kleine aber bedeutenden Unterschied machen. Zu viel Gewicht auf dem Rücken macht die Tour viel anstrengender. Die Kids ermüden schnell und der Spaß ist dahin. Daher immer nur so viel einpacken, wie auch wirklich nötig ist. Überflüssiges bleibt zu Hause! Zudem sollte der Rucksack auch bei den Kleinen immer sorgfältig und mit Verstand gepackt werden. Der Schwerpunkt des Rucksacks liegt dicht am Körper – möglichst auf Schulterhöhe. So befindet er sich über dem Körperschwerpunkt und der Rucksack zieht beim Tragen nicht unangenehm nach hinten.

2. Proviant ist das A und O

Ein absolutes Muss im Kinderrucksack ist die richtige Verpflegung: Dick belegte Brote und leckere Müsliriegel sorgen für den nötigen Energieschub unterwegs. Leicht verdauliches Obst und aufgeschnittenes Gemüse lässt sich super zwischendrin verzehren. Und ein Gummibärchen kann bei einem kleinen Durchhänger für die richtige Motivation sorgen. Noch viel wichtiger aber ist genug zu Trinken. Am besten eignet sich für die Kleinen Wasser oder ungesüßter Tee. Eltern sollten dabei immer auf bruchsichere Trinkflaschen achten.

3. Erste Hilfe im Notfall

Vor allem bei kleinen Kindern müssen Eltern immer auf alle Eventualitäten gefasst sein. Zwingend im Gepäck ist daher immer ein kleines Erste-Hilfe-Set. Pflaster in verschiedenen Größen, Blasenpflaster und Mückenstich-Gel helfen kleine Blessuren schnell und zuverlässig zu versorgen. Ebenfalls stets mit dabei sind Sonnencreme mit einem hohem Lichtschutzfaktor und ein guter Insektenschutz. Bitte das regelmäßige Nachcremen bzw. Auftragen nicht vergessen!

4. Wechselkleidung bitte

Regenkleidung, warme Sachen zum Drüberziehen sowie Wechselkleidung sind absolute Must-haves im Kinderrucksack. Denn im Gebirge kann sich das Wetter binnen Minuten ändern und auch bei guter Wettervorhersage ist auf Sonnenschein und Trockenheit nicht immer Verlass. Und auch ein zweites Paar Socken darf beim Junior nie fehlen. Kleine Füße gehen gerne einmal im Bach baden und in die Pfützen springen macht ja so viel Spaß. Ebenfalls mit von der Partie ist ein Sonnenhut oder ein Cap, das zuverlässig vor Sonnenbrand, Hitzschlag und Sonnenstich schützt.

5. Lupe, Kuscheltier & Kinder-Fernrohr

Auch wenn geringes Gewicht oberstes Gebot hat – das ein oder andere (leichte) Stück aus dem Kinderzimmer darf durchaus mit. Das Lieblings-Kuscheltier ist immer und überall dabei. Da darf es auch beim Wanderausflug mit der Familie nicht fehlen. Eine Lupe oder ein Kinder-Fernrohr sind Gold wert, wenn kleine Entdecker die Flora und Fauna in der Umgebung erkunden. Und ein Spiel oder ein kleines Puzzle vertreibt die Langeweile auf der Hütte und sorgt dafür, dass Mama und Papa auch einmal ein ungestörtes Gespräch führen können.

Mehr Informationen zum Thema Wanderrucksack für Kinder

Ebenso wichtig wie der richtige Inhalt, ist der Wanderrucksack selbst. Die Auswahl an Kinder-Wanderrucksäcken ist jedoch riesig. Hauptindikatoren sind das Gewicht, die Passform, die Strapazierfähigkeit und natürlich auch das Design. Am besten nimmt man das Kind zum Kauf mit, lässt sich im Fachhandel eingehend beraten und probiert das gute Stück vor Ort an. Bewährt haben sich beispielsweise die Modelle von Deuter, Osprey oder Vaude, die hervorragend an die Anatomie und die Bedürfnisse von Nachwuchs-Wanderern angepasst sind.

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