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Rennrad Fahrer

Radfahren in den Alpen ist auf viel mehr Arten möglich, als stundenlang einen steilen Bergpass hinaufzufahren. In der Alpenregion findest du berühmte Rennradpässe, große Mountainbikegebiete, ruhige Radwege durch die Täler und Routen, auf denen ein E-Bike die Höhenmeter deutlich zugänglicher macht. Welche Fahrradregion am besten zu dir passt, hängt deshalb vor allem von deinem Fahrrad, deiner Erfahrung und deinen sportlichen Ambitionen ab. Wir haben acht Alpenregionen für dich zusammengefasst, die sich jeweils auf ihre eigene Art auszeichnen.

Kurz zusammengefasst

  • Für berühmte Bergpässe sind die Dolomiten, Oisans und das Ötztal eine gute Wahl.
  • MountainbikerInnen finden große Trailnetze in Saalbach-Leogang, im Engadin und in Livigno.
  • Du möchtest lieber entspannter Rad fahren? Der Vinschgau und Garda Trentino bieten gut zugängliche Tal- und Radwege.

Welche Fahrradregion in den Alpen passt zu dir?

Wer vor allem mit dem Rennrad Bergpässe erklimmen möchte, ist in den Dolomiten, in Oisans, im Ötztal und in Livigno gut aufgehoben. Beim Mountainbiken und auf Trails stechen Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, das Engadin und ebenfalls Livigno hervor. Wenn du stattdessen eine Kombination aus Bergen und gut zugänglicheren Radrouten suchst, solltest du über einen Urlaub im Vinschgau und Garda Trentino nachdenken.

 

Damit wird schon deutlich, es gibt nicht die eine beste Fahrradregion in den Alpen. Dafür sind die Unterschiede zwischen den Gebieten einfach zu groß.

Wann ist die beste Zeit zum Radfahren in den Alpen?

Für hoch gelegene Bergpässe und Mountainbike-Routen ist die Zeit von Ende Juni bis einschließlich September in der Regel der sicherste Zeitraum für die Planung. Hoch gelegene Straßen und Trails können früher im Jahr noch wegen Schnee gesperrt sein, und Bergbahnen fahren nicht überall außerhalb der Sommersaison.

 

In tiefer gelegenen Gebieten dauert die Saison oft deutlich länger. Garda Trentino wirbt beispielsweise mit einer Rennradsaison von Februar bis November, während einige Mountainbike-Trails im tiefer gelegenen Teil des Vinschgaus bereits im März befahrbar sind.

 

Informiere dich kurz vor der Abreise immer über die aktuelle Situation. Die Öffnung von Bergpässen, Trails und Bergbahnen kann sich durch Schnee, Unwetter oder Wartungsarbeiten ändern.

1. Ötztal: vom ruhigen Radweg im Tal bis zum extremen Bergpass

Das Ötztal ist vielleicht das beste Beispiel dafür, wie vielseitig Radfahren in den Alpen sein kann. Die Region zählt mehr als 850 km Mountainbike-Routen, und in Sölden befindet sich die Bike Republic mit Singletrails, angelegten Lines und Enduro-Routen.

 

Auf dem Rennrad sieht die Landschaft ganz anders aus. Von Sölden aus hast du die Möglichkeit, in Richtung Timmelsjoch zu fahren oder die Ötztaler Gletscherstraße hinaufzufahren. Dort reicht der Asphalt bis auf 2.830 Meter Höhe. Allein die Route von Sölden in Richtung Timmelsjoch umfasst fast 1.400 Höhenmeter.

 

Wie ernst der Radsport dort genommen wird, zeigt der Ötztaler Radmarathon. Der aktuelle Wettkampf führt über 227 km, vier Alpenpässe und etwa 5.500 Höhenmeter.

 

Du bist weniger trainiert oder möchtest nur entspannt ein wenig radeln? Dann musst du das Tal nicht auslassen. Der Ötztal Radweg führt normalerweise über etwas mehr als 50 km durch das Tal und ist gerade auch für Familien und E-BikerInnen gedacht.

  • Besonders geeignet für: RennradfahrerInnen, MountainbikerInnen und E-MountainbikerInnen, aber auch für FreizeitradlerInnen, die im Tal bleiben.
Bike Republic Sölden
© Ötztal Tourismus
Bike Republic Sölden

2. Dolomiten: berühmte Pässe rund um das Sellamassiv

Für RennradfahrerInnen gehören die Straßen rund um das Sellamassiv zu den bekanntesten der Alpen. Von Alta Badia oder Arabba aus wartet eine Runde rund um den Campolongopass, den Pordoipass, das Sellajoch und das Grödner Joch. Die Sellaronda ab Corvara oder Colfosco ist etwa 51 km lang und umfasst 1.674 Höhenmeter. Das klingt von der Distanz her überschaubar, aber vier Pässe an einem Tag machen die Tour durchaus anspruchsvoll.

 

Damit ist es noch nicht getan. Von den verschiedenen Tälern aus sind auch der Passo Giau, der Passo Falzarego und der Passo Fedaia erreichbar. So kannst du hier mehrere Tage Rad fahren, ohne immer dieselben Strecken zu nehmen. Auch für MountainbikerInnen ist die Sellaronda ein Begriff. Mit Hilfe der Bergbahnen ist es möglich, rund um das Sellamassiv zu fahren und verschiedene Trails und Abfahrten zu kombinieren. Wer lieber selbst mehr Höhenmeter bewältigt, entscheidet sich für die anspruchsvollere Variante gegen den Uhrzeigersinn.

  • Besonders geeignet für: RennradfahrerInnen, sportliche E-BikerInnen und MountainbikerInnen mit Erfahrung in bergigem Gelände.

Radfahren in den Dolomiten in Bildern

Sellaronda Bike Day
Rennradfahrer in den Dolomiten
Rennradfahrer in den Dolomiten
Rennradfahrer in den Dolomiten
Rennradfahrer am Bergsee am Passo Fedaia

3. Oisans: auf den berühmten Pässen der Tour de France radeln

Wer seinen Radurlaub mit berühmten französischen Anstiegen füllen möchte, kommt kaum an Oisans vorbei. Le Bourg-d’Oisans liegt am Fuße von Alpe d’Huez und ist ein praktischer Ausgangspunkt für mehrere bekannte Pässe. Der Anstieg nach Alpe d’Huez mit seinen 21 nummerierten Haarnadelkurven ist der bekannteste. Von der Region aus erreichst du aber auch Straßen unter anderem in Richtung Croix de Fer, Glandon, Lautaret und Galibier.

 

Oisans bedeutet dennoch mehr als Rennradfahren. Die Region hat 27 ausgeschriebene Mountainbike-Routen und große MTB-Gebiete rund um Alpe d’Huez und Les Deux Alpes. Dort gibt es Cross-Country-, Enduro- und Downhill-Möglichkeiten. Wer nicht gleich einen großen Pass in Angriff nehmen möchte, findet im Tal auch weniger anspruchsvolle Touren. So hast du die Möglichkeit, problemlos einen ruhigeren Radtag zwischen den schweren Anstiegen einzuplanen.

  • Besonders geeignet für: ambitionierte RennradfahrerInnen und MountainbikerInnen. Für den ersten Radurlaub in den Bergen sind die berühmten Anstiege nämlich ziemlich anspruchsvoll.
Radfahren in Alpe d'Huez
© OT Alpe d'Huez/Cyrille-Quintard
Radfahrerfahren in Alpe d'Huez
© Cyrille Quintard

4. Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn: besonders stark auf dem MTB

Für MountainbikerInnen gehört Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn auf diese Liste. Die zusammenhängende Bikeregion hat mehr als 120 km Lines und Trails sowie bis zu neun Bergbahnen auf sieben Bergen, mit denen RadfahrerInnen an Höhe gewinnen können. Das Angebot reicht von vergleichsweise gut zugänglichen Flowtrails bis hin zu technischen Downhill- und Enduro-Strecken. Wer lieber selbst bergauf fährt, dem stehen Hunderte Kilometer Mountainbike-, Gravel- und E-Bike-Routen zur Verfügung.

 

Leogang spielt innerhalb der Region eine besondere Rolle. Der Bikepark ist seit Jahren Austragungsort großer Mountainbike-Wettbewerbe und bietet auch Routen, auf denen weniger erfahrene BikerInnen ihre Technik verbessern können.

 

Es ist also keine Region, die man in erster Linie auswählt, um berühmte Rennradpässe abzuhaken. Für einen Urlaub, bei dem es vor allem um Trails, Bikeparks, E-MTB und Gravel geht, ist sie dagegen eine der besten Optionen in den österreichischen Alpen.

  • Besonders geeignet für: MountainbikerInnen, Downhill-FahrerInnen, Enduro-FahrerInnen, GravelbikerInnen und E-MountainbikerInnen.
Mountainbiker in Saalbach

5. Engadin: hochalpines Mountainbiken in der Schweiz

Im Schweizer Engadin dreht sich vieles ums Radfahren in der Höhe. Allein für MountainbikeInnenr gibt es mehr als 400 km ausgeschilderte Routen. An verschiedenen Orten ist es zudem möglich, die Bergbahn zu nutzen; der Fahrradtransport ist bis zum 3.057 Meter hohen Piz Nair möglich.

 

Das bedeutet nicht, dass dort nur technische MountainbikerInnen etwas zu suchen haben. Im Engadin gibt es auch familienfreundliche Routen, darunter Strecken durch das Tal mit vergleichsweise geringen Höhenunterschieden.

 

Auch RennradfahrerInnen haben reichlich Auswahl. Rund um das Engadin liegen mehrere Bergpässe über 2.000 Meter. Die lange Variante der Engadin-Radmarathon-Strecke ist beispielsweise 213 km lang und führt über mehrere Pässe. Kürzere Varianten mit 97 und 117 km machen es möglich, die Herausforderung etwas anzupassen.

  • Besonders geeignet für: MountainbikerInnen, E-MountainbikerInnen und erfahrene RennradfahrerInnen, die gerne in großer Höhe fahren.

6. Garda Trentino: Alpenanstiege und eine lange Radsaison

Garda Trentino an der Nordseite des Gardasees unterscheidet sich deutlich von den hochalpinen Fahrradregionen auf dieser Liste. Rund um Riva del Garda, Torbole und Arco liegen steile Berge fast direkt neben dem See, aber wegen der tiefen Lage ist es dort möglich, einen großen Teil des Jahres Rad zu fahren. Die Region richtet sich ausdrücklich an verschiedene Disziplinen: Mountainbike, Rennrad, Gravel, E-Bike und Freizeitradeln auf Radwegen.

 

Für RennradfahrerInnen gibt es Anstiege unter anderem in Richtung Monte Velo und Passo Santa Barbara. MountainbikerInnen wissen vor allem die Routen oberhalb von Riva sowie in Richtung Ledro und Tremalzo zu schätzen.

 

Gleichzeitig kannst du es dort auch mal ruhiger angehen lassen. Durch das Sarcatal führen gut zugängliche Radwege, sodass du nicht jeden Tag Hunderte Höhenmeter bewältigen musst. Trentino bietet verschiedene Routen in Richtung Gardasee, die nahezu eben verlaufen.

 

Ein weiterer Vorteil ist die lange Saison. Garda Trentino zufolge dauert die Rennradsaison auf der Straße ungefähr von Februar bis November. Natürlich bleiben das Wetter und die Höhe der gewählten Route entscheidend.

  • Besonders geeignet für: MountainbikerInnen, RennradfahrerInnen, GravelbikerInnen, E-BikerInnen und UrlauberInnen, die Radfahren mit Zeit am Gardasee verbinden möchten.

Mountainbiker
© Garda Dolomiti AG
Rennradfahrer am  Lago di Tenno
© Garda Dolomiti AG
Mountainbiken Monte Creino
© Garda Dolomiti AG
Mountainbiker in Torbole
© Garda Dolomiti AG
E-Mountainbiker am Gardasee
© Garda Dolomiti AG

7. Vinschgau: eine der zugänglichsten Fahrradregionen der Alpen

Der Vinschgau in Südtirol ist interessant, weil du dort in einem einzigen Urlaub sowohl sehr entspannt als auch ziemlich sportlich Rad fahren kannst. Durch das Tal verläuft der Radweg entlang der Via Claudia Augusta. Entlang der Strecke vom Reschenpass in Richtung Meran ist es größtenteils eben oder es geht bergab. Die Route zwischen dem Reschensee und Meran ist etwa 83 km lang und führt deutlich mehr Höhenmeter hinunter, als du hinauffahren musst. An verschiedenen Orten besteht zudem die Möglichkeit, ein Fahrrad zu mieten und es an einem anderen Ort wieder abzugeben.

 

Das macht den Vinschgau interessant für Familien, E-BikerInnen und RadfahrerInnen, die die Alpen auf zwei Rädern erleben möchten, ohne jeden Tag einen Pass erklimmen zu müssen.

 

MountainbikerInnen sollten sich davon nicht abschrecken lassen. Rund um Latsch, Schlanders und den Reschenpass gibt es technische Trails und anspruchsvolle MTB-Routen. Die sonnigen Hänge bei Latsch und Schlanders sind wegen ihres vergleichsweise milden Klimas zudem bereits früh in der Saison befahrbar.

 

Am Westrand der Region liegt zudem das Stilfser Joch. Damit ist auch für ambitionierte RennradfahrerInnen einer der berühmtesten Anstiege der italienischen Alpen ganz in der Nähe.

  • Besonders geeignet für: FreizeitradlerInnen, Familien, E-BikerInnen und MountainbikerInnen. Eine der besten Optionen, wenn nicht alle in der Reisegruppe das gleiche Niveau haben.
Mountainbiker auf der Via Claudia Augusta
© IDM Südtirol-Alto Adige/Matt Cherubino

8. Livigno: Mountainbiken und Rennradfahren in großer Höhe

Livigno liegt auf etwa 1.800 Metern Höhe und hat sich zu einem ausgesprochenen Fahrradreiseziel entwickelt. Auf beiden Seiten des Tals gibt es Mountainbikegebiete, und die Sommerbergbahnen können Fahrräder mitnehmen. Unter anderem Mottolino, Carosello 3000 und Sitas gehören zum Bike-Angebot.

 

In der Region Carosello 3000 gibt es mehr als 50 km MTB-Strecken, darunter Flow- und Enduro-Routen.

 

Auch für RennradfahrerInnen ist die italienische Bergregion interessant. Rund um Livigno liegen bekannte Namen wie Stilfser Joch, Gavia, Mortirolo, Bernina, Foscagno und Maloja. Unter anderem deshalb ist es ein Gebiet, in dem auch professionelle Radsportteams in großer Höhe trainieren.

 

Wer es weniger sportlich angehen möchte, kann den Radweg durch das Tal nutzen. Er ist etwa 17 km lang und bietet eine deutlich einfachere Alternative zu den umliegenden Pässen und Trails.

  • Besonders geeignet für: MountainbikerInnen, RennradfahrerInnen und E-MountainbikerInnren. Auch für Familien geeignet, wenn sie sich bewusst für die Routen im Tal entscheiden.
Mountainbiker am Fotopoint in Livigno

So wählst du die richtige Fahrradregion in den Alpen

Achte bei der Wahl eines Reiseziels nicht nur darauf, wie viele Radrouten es in einem Gebiet gibt. Viel wichtiger ist die Art der Routen.

 

Möchtest du berühmte Pässe erklimmen, sind Oisans, die Dolomiten, das Ötztal und Livigno naheliegende Optionen. Für einen Urlaub, bei dem es vor allem um Trails geht, bieten sich Saalbach-Leogang, das Engadin und Livigno eher an.

 

Reist du mit der Familie oder unterscheiden sich die Leistungsniveaus in deiner Reisegruppe stark? Dann bieten der Vinschgau und Garda Trentino mehr Möglichkeiten, anspruchsvolle Touren mit einfachen Radwegen zu kombinieren.

 

Achte zudem auf die Zahl der Höhenmeter. Eine Tour über 50 km mit 1.500 Höhenmetern lässt sich körperlich kaum mit Fahrt über dieselbe Distanz in flachem Gelände vergleichen.

Praktische Tipps zum Radfahren in den Alpen

Bergab zu fahren erfordert mindestens genauso viel Aufmerksamkeit wie bergauf. Überprüfe vor der Abreise Bremsbeläge, Reifen und Reifendruck und unterschätze lange Abfahrten nicht. Bremse lieber dosiert, statt dauerhaft zu bremsen, und halte an, wenn die Bremsen ungewöhnlich heiß werden.

 

Auf dem Rennrad ist der Verkehr ein zusätzlicher Punkt, auf den du achten solltest. Beliebte Alpenpässe können mitten am Tag von Autos und Motorrädern stark befahren sein. Früh loszufahren hilft nicht nur dabei, dem Verkehr auszuweichen, sondern auch gegen die Hitze und das Risiko von Gewittern später an einem Sommertag.

 

Wenn du ein E-Bike nutzt, solltest du die Reichweite des Akkus vorab im Verhältnis zur Zahl der Höhenmeter prüfen. Tausend Höhenmeter benötigen deutlich mehr Energie als dieselbe Strecke in einem flachen Tal.

 

Beim Mountainbiken gilt außerdem: Auch eine kurze Route in Kilometern kann technisch anspruchsvoll sein. Prüfe deshalb immer den Schwierigkeitsgrad der Trails und nicht nur die Entfernung und den Höhenunterschied.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Radfahren in den Alpen

Wo kann man in den Alpen am schönsten Rad fahren?

Fürs Rennradfahren gehören die Dolomiten, Oisans, das Ötztal und Livigno zu den interessantesten Regionen. MountainbikerInnen haben besonders viel Auswahl in Saalbach-Leogang, im Engadin und in Livigno. Für entspannteres Radfahren sind der Vinschgau und Garda Trentino gute Optionen.

Welche Fahrradregion in den Alpen ist für AnfängerInnen geeignet?

Der Vinschgau ist dank der Via Claudia Augusta, die durch das Tal führt, eine gute Wahl. Auch in Garda Trentino und im Ötztal gibt es gut zugängliche Radwege, auf denen du große Anstiege vermeiden kannst.

Wo kann man in den Alpen am besten Rennrad fahren?

Oisans, die Dolomiten, das Ötztal und Livigno sind besonders interessant, wenn du berühmte Alpenpässe fahren möchtest. In diesen Gebieten liegen gleich mehrere hohe Anstiege in Reichweite eines einzigen Urlaubsortes.

Wo kann man in den Alpen gut Mountainbike fahren?

Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, das Engadin, Livigno und das Ötztal haben ausgedehnte Trailnetze und Bergbahnen, die Fahrräder transportieren. Das Gelände reicht von einfachen Flowtrails hin zu technischen Enduro- und Downhill-Routen.

Wann ist die beste Zeit für einen Radurlaub in den Alpen?

Für hoch gelegene Bergpässe und Trails sind Ende Juni bis September in der Regel die geeignetsten Monate. Tiefer gelegene Gebiete wie Garda Trentino und der Vinschgau haben eine deutlich längere Radsaison. Informiere dich kurz vor der Abreise immer über die aktuelle Situation auf Straßen, Trails und natürlich über das Wetter.

Kann man mit einem E-Bike gut in den Alpen Rad fahren?

Ja. Ein E-Bike macht lange Anstiege zugänglicher, aber Höhenmeter haben großen Einfluss auf den Akkuverbrauch. Prüfe deshalb vorab die Entfernung, den Höhenunterschied und die Lademöglichkeiten. Nutze für unbefestigte Bergstrecken außerdem ein Fahrrad, das für dieses Gelände geeignet ist.

Miriam

Über Miriam

Für Miriam müssen es keine großen Höhenmeter sein. Abwechslungsreich und gespickt mit schönen Aussichten sind die perfekten Wanderwege für sie und wenn am Ende noch eine schöne Hütte wartet, ist der Tag in den Bergen perfekt.