7 Gründe, warum jeder in seinem Leben einmal wandern sollte

7 Gründe, warum jeder in seinem Leben einmal wandern sollte

10. August 2018

von: Sarah in Allgemein

Wandern ist anstrengend, langweilig und sowieso nur was für Rentner? Jeder hat ihn, diesen einen Freund oder diese eine Freundin, der oder die sich hartnäckig weigert, sich auch nur ein einziges Mal für einen Wanderurlaub in die Berge zu bewegen. Da hilft alles gute Zureden nicht, derjenige ist einfach zu stur, um Wandern zu gehen. Aber vielleicht haben bisher einfach nur die richtigen Argumente gefehlt, um die Skeptiker zu überzeugen? IndenBergen liefert sieben Gründe, warum jeder in seinem Leben mindestens einmal wandern gehen sollte.

Darum sollte jeder einmal wandern gehen

Es gibt zahlreiche Gründe, warum jeder in seinem Leben zumindest ein einziges Mal wandern gehen sollte. Dazu zählen die körperlichen Aspekte wie Kreislauftraining und Fitness, aber auch wichtige Punkte wie die Ruhe der Natur und die gesellige Lebensweise in den Bergen. Und die gute Küche in den Alpenländern ist auch nicht zu vergessen, bei der Wanderer ausgiebig zugreifen dürfen, sogar ohne schlechtes Gewissen, denn Wandern und Bergsteigen verbrennt viele Kalorien und diese lassen sich sehr gut mit Kaiserschmarrn wieder auffüllen.

Wandern ist man der Natur am nähesten
Beim Wandern ist man der Natur am nähesten (Foto: Pixabay)

1. In den Bergen hat man seine Ruhe

Wer genervt ist vom Lärm, der Hektik und der Enge in den Städten, für den ist die weite Landschaft der Berge ideal. Wer früh aufsteht, hat viele Wanderwege ganz für sich und begegnet für Stunden keiner anderen Menschenseele. Das ist der ideale Zeitpunkt, um die Gedanken schweifen zu lassen und ausgiebig die Ruhe der Natur zu genießen.

2. Die Aussicht vom Gipfel ist unvergleichlich

Wer noch nie in den Bergen war und noch nie einen Gipfel bestiegen hat, macht sich keinen Begriff davon, wie beeindruckend die Natur in den Alpen sein kann. Wanderer sehen vom Gipfel kilometerweit, manchmal sogar bis in andere Ländern oder regional sogar bis ans Meer und fühlen sich selbst ganz klein in der gigantischen Bergwelt. Hinzu kommt die absolute Stille, die dort oben in großen Höhen herrscht, wenn man allein mit der Natur ist. Ein unbeschreibliches Gefühl.

Die Aussicht vom Gipfel ist unvergleichlich
Wanderer werden mit einmaligen Panorama-Blicken belohnt (Foto: Pixabay)

3. Die eigenen Grenzen kennen und respektieren lernen

Wie soll man wissen, wo die eigenen Grenzen liegen, wenn man sich selbst nie an die Grenzen bringt? Bei einem Aufstieg auf einen Gipfel oder einem anspruchsvollen Kletterpfad zeigt einem die Natur schon, wo die eigenen Fähigkeiten und die eigene Kondition aufhören. Ein sehr lehrreiches Gefühl und ein guter Lerneffekt dafür, ausreichend Respekt vor der Natur und den Naturgewalten zu haben.

eigenen Grenzen kennen
Respekt vor den eigenen Grenzen gehört zum bewussten Erleben dazu (Foto: Pixabay)

4. Ausprobieren geht auch, ohne viel Geld auszugeben

Die meisten Sportarten sind, auch wenn man sie nur einmal ausprobieren möchte, meist mit hohen Anschaffungskosten verbunden. Nicht so beim Wandern. Wer erst einmal nur leichte Touren gehen will und sich nicht in den hochalpinen Bereich wagt, der kommt mit Turnschuhen oder Laufschuhen sehr gut zurecht. Deshalb gilt das jetzt auch nicht mehr als Argument: Also, einfach Schuhe anziehen und loswandern.

Ausprobieren ohne viel Geld auszugeben
Vor allem zu Beginn bei leichten Touren muss wandern nicht teuer sein (Foto: Pixabay)

5. Über 1000 Meter wird geduzt

Gerade in Großstädten wird das Leben immer anonymer und viele Menschen leiden unter Einsamkeit. Nicht so in den Bergen. Denn dort erleben Wanderer und Bergsteiger noch echte Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit. Wer in den Wanderurlaub in die Berge fährt, schließt dort vielleicht Freundschaften und kommt mit neuen Freunden fürs Leben zurück.

Wandern Über 1000 Meter wird geduzt
Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit gehört einfach zum Wandern dazu (Foto: Pixabay)

6. Bergsteigen macht süchtig

Wer einmal angefangen hat, sich den körperlichen Herausforderungen beim Bergsteigen zu stellen, der will immer wieder mehr davon. Schließlich wollen Wanderer dann wissen, ob sie es vielleicht auch auf diesen einen anspruchsvollen Gipfel schaffen können oder ob sie eventuell das Zeug haben, diese eine Mehrtageswanderung durchzuhalten.

Adrenalinschübe Naturschönheit
Adrenalinschübe und einmalige Ausblicke locken Bergsteiger in die Höhe (Foto: Pixabay)

7. Nach dem Wandern wartet das gute Abendessen (mit Dessert!)

Da Wandern und Bergsteigen viele Kalorien verbrennen und die Bergluft hungrig macht, freuen sich Wanderer ganz besonders nach einer langen Tagestour darauf, den Wandertag in einer urigen Hütte oder einer gemütlichen Terrasse in der Sonne ausklingen zu lassen. Da hat dann auch niemand ein schlechtes Gewissen, wenn es zusätzlich zum Abendessen noch ein Stück Apfelstrudel gibt.

Weiterführende Informationen zum ersten Wanderurlaub

Für diejenigen, die zum ersten Mal im Wanderurlaub sind, gelten ein paar Grundregeln, die es zu beachten gilt. Besonders wichtig, ist sich selbst nicht zu überschätzen. Deswegen sollten Wander-Anfänger es in den ersten Tagen immer ruhig angehen lassen und im Zweifelsfall lieber die kürzere und weniger anspruchsvolle Wanderung wählen. Sinnvoll ist es auch, denn Wanderverband vor Ort zu fragen, welche Routen geeignet sind für das eigene Niveau.. Außerdem im Hotel immer Bescheid sagen, wohin die Tagestour gehen soll, damit im Ernstfall Hilfe geschickt werden kann.

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