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10 besondere Alpen-Getränke, die Wanderer probieren sollten

Trinken in einer Hütte in den Bergen

Bei Wanderungen an warmen Sommertagen ist Durst fast allgegenwärtig und Wasser ist sicher die beste Möglichkeit, diesen zu stillen. Aber genießt man dann die Sonne auf einer Berghütte oder in einem Café, dann darf es gern auch mal etwas mit mehr Geschmack sein. In den Bergen gibt es besondere Getränke, die Wanderer unbedingt probieren sollten. Wir stellen dir zehn besondere Alpen-Getränke vor, die Wanderer lieben.

Kurz zusammengefasst

  • Lerne zehn typische Alpen-Getränke kennen, die sich besonders für eine Erfrischung nach dem Wandern eignen.
  • Zu den Klassikern zählen Almdudler, Holunderblütensaft, Radler, Hugo und Apfelschorle.
  • Weitere beliebte Getränke sind Skiwasser, Aperol Spritz, Johannisbeersaft und Weißbier und viele davon werden auf Berghütten serviert.
  • Schnaps bildet den Abschluss: eher als Verdauungshilfe am Abend gedacht und am besten langsam in kleinen Schlucken genossen.

1. Almdudler

Almdudler ist wohl das bekannteste österreichische Getränk überhaupt. Es wird aus natürlichen Kräutern und Aromen hergestellt, enthält aber auch Zucker. Der Slogan lautet: 'Wenn die kan Almdudler hab'n, geh' i wieder ham!' Echte Fans können da nur zustimmen!

2. Holunderblütensaft

Holunderblütensaft hat einen erfrischenden Geschmack und ist zudem auch noch gesund. Die Blüten des Fliederbaums werden mit Wasser und Zitrone aufgesetzt und müssen ein paar Tage ziehen, bevor der Sud dann durchgesiebt und mit Zucker aufgekocht wird, wodurch der leckere Sirup entsteht. Dieser wird dann mit Mineralwasser gemischt.

Radler

3. Radler

Radler kennt man natürlich auch in Deutschland und der Mix aus Limonade und Bier wird gerne in der Sonne im Biergarten getrunken. Durch den Mix aus 50 % Bier und 50 % Limonade enthält das Getränk 2 % Alkohol und ist ein herrlicher Durstlöscher an einem sonnigen Sommertag.

4. Hugo

Hugo ist ein herrlich erfrischendes Getränk auf der Basis von Prosecco, Holunderblütensirup, Mineralwasser und einigen Blättern Minze. Aber Vorsicht, so lecker das Getränk auch ist, in der Sonne zeigt es auch schnell seine Wirkung. Hugo kommt ursprünglich aus Südtirol und ist nun auch in den umliegenden Ländern bekannt.

Drink: Hugo

5. Apfelschorle

In den Alpen wird köstlicher Apfelsaft hergestellt und wenn dieser mit Mineralwasser gemischt wird, dann entsteht "Gespritzter Apfelsaft" oder auch Apfelschorle. Das Getränk ist lecker süß und hilft perfekt gegen den großen Durst. Der Zucker in der Apfelschorle spendet sofort neue Energie für weitere Wanderkilometer.

6. Skiwasser

Dieses Getränk klingt nach Winter und ist vielen sicher auch von der Skipiste bekannt, ist aber nicht nur auf die kalte Jahreszeit reduziert. Skiwasser ist nämlich auch im Sommer auf vielen Hütten zu finden. Offiziell ist es ein Mix aus Zitronensaft, Himbeersaft und Mineralwasser. Es muss aber offenbar noch eine geheime Zutat geben, denn Skiwasser schmeckt überall anders.

Skiwasser und Almdudler

7. Aperol Spritz

Dieses Getränk ist mittlerweile auch in Deutschland überall vertreten, nämlich Aperol Spritz. Hierbei handelt es sich um einen echten Sommerdrink. Die Basis ist Aperol (ein italienischer Likör aus sauren Orangen, Rhabarber und Cinchona), dazu kommen dann noch Prosecco, Mineralwasser und eine Orangenscheibe. Salute!

8. Johannisbeersaft

Johannisbeersaft ist ein herrlich süßer Saft, der oftmals mit Leitungswasser oder Mineralwasser gemischt wird. In vielen Berghütten und Restaurants wird sogar hausgemachter Saft serviert. Besondere Vorsicht gilt aber beim Trinken, denn die Flecken gehen aus heller Sommerkleidung kaum noch raus.

Pause auf der Terrasse einer Hütte

9. Weißbier

Nach einer langen Wanderung, Fahrradtour oder als Erfrischung an einem heißen Sommertag: ein Weißbier ist fast immer die richtige Wahl. Um Verwirrungen zu vermeiden, Weißbier und Weizen sind nicht das gleiche wie das belgische Witbier, denn die Zutaten sind anders. Weißbier gibt es in verschiedenen Sorten: Hefeweizen, Dunkelweizen, Kristallweizen und Weizenbock: Prost!

10. Schnaps

Okay, dieses letzte Getränk ist vielleicht weniger für zwischendurch bei einer Wanderung gedacht, sondern eher für abends als Verdauungshilfe. Die Rede ist von Schnaps. In vielen Berghütten werden Wanderer mit einem Glas Schnaps begrüßt oder bekommen einen angeboten, wenn sie sich wieder auf den Weg machen. Ein kleiner Tipp: guter Schnaps wird nicht geext, sondern in kleinen Schlucken genossen.

Anstoßen mit Schnaps

Trinken beim Wandern: So bleibst du unterwegs gut hydriert

Bei einer Wanderung an warmen Sommertagen ist der Durst meist nicht weit. Wer ausreichend trinkt, bleibt leistungsfähig und kann die Aussicht, die Sonne und die nächste Berghütte entspannt genießen. Mit diesen Tipps bist du unterwegs bestens versorgt:

  • Nimm genügend Wasser mit: Plane pro Person etwa 1,5 bis 2 Liter ein und bei Hitze, langen Touren oder vielen Höhenmetern entsprechend mehr.
  • Trinke regelmäßig: Warte nicht, bis der große Durst kommt. Kleine Schlucke in kurzen Abständen sind besser, als plötzlich sehr viel auf einmal zu trinken.
  • Nutze Trinkpausen: Bei einer kurzen Rast solltest du nicht nur verschnaufen, sondern auch deinen Flüssigkeitshaushalt auffüllen.
  • Achte auf Mineralstoffe: Bei starkem Schwitzen können Mineralwasser, eine leichte Saftschorle oder ein Elektrolytgetränk helfen, den Körper zu unterstützen.
  • Informiere dich über Wasserstellen: Prüfe vor der Tour, ob es unterwegs Brunnen, Hütten oder bewirtschaftete Almen gibt. Verlasse dich aber nicht ausschließlich darauf.
  • Vorsicht bei Alkohol: Radler, Hugo oder ein Weißbier schmecken nach der Wanderung besonders gut. Während der Tour und direkt nach großer Anstrengung solltest du alkoholische Getränke jedoch lieber meiden.
  • Kühle Getränke nicht übertreiben: Eiskaltes Wasser kann empfindlichen Wanderern auf den Magen schlagen. Am angenehmsten ist meist mäßig kühles Wasser.
  • Den Rucksack richtig packen: Eine auslaufsichere Trinkflasche oder ein Trinksystem machen das Trinken unterwegs besonders einfach. So bleibt das Wasser griffbereit und du musst nicht jedes Mal anhalten.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Getränken beim Wandern in den Alpen

Welche Getränke sind beim Wandern am besten geeignet?

Wasser und Mineralwasser sind die besten Getränke für eine Wanderung. Sie löschen den Durst, enthalten keinen zusätzlichen Zucker und helfen dabei, den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Bei längeren Touren sind auch leichte Saftschorlen oder Elektrolytgetränke eine sinnvolle Alternative.

Wie viel sollte man beim Wandern trinken?

Wie viel Flüssigkeit du benötigst, hängt von der Länge der Tour, den Höhenmetern, dem Wetter und deinem persönlichen Bedarf ab. Als grobe Orientierung sind 1,5 bis 2 Liter pro Person für eine normale Tagestour sinnvoll. Bei großer Hitze oder starkem Schwitzen solltest du entsprechend mehr einplanen.

Wie oft sollte man beim Wandern trinken?

Am besten trinkst du regelmäßig kleine Schlucke und wartest nicht, bis du großen Durst bekommst. Kurze Trinkpausen während der Wanderung helfen dabei, ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen und neue Energie zu sammeln.

Ist Apfelschorle beim Wandern geeignet?

Ja, Apfelschorle kann beim Wandern eine gute Erfrischung sein. Die Mischung aus Apfelsaft und Mineralwasser schmeckt angenehm süß und liefert durch den enthaltenen Zucker schnell Energie. Für den täglichen Flüssigkeitsbedarf bleibt Wasser jedoch die erste Wahl.

Kann man während einer Wanderung Alkohol trinken?

Alkoholische Getränke wie Radler, Hugo, Aperol Spritz oder Weißbier solltest du während der Wanderung möglichst vermeiden. Sie können die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen und sind bei Hitze oder körperlicher Anstrengung nicht ideal. Nach der Tour schmecken sie auf der Hütte natürlich umso besser.

Welche Getränke gibt es auf einer Berghütte?

Auf Berghütten findest du häufig Mineralwasser, Apfelschorle, Skiwasser, Holunderblütensaft, Johannisbeersaft, Almdudler, Radler und Weißbier. Je nach Region und Hütte gibt es außerdem hausgemachte Säfte und regionale Spezialitäten.

Was sollte man für eine Wanderung zu trinken einpacken?

Für eine Wanderung gehören vor allem ausreichend Wasser oder Mineralwasser, eine auslaufsichere Trinkflasche und bei längeren Touren gegebenenfalls eine Saftschorle oder ein Elektrolytgetränk in den Rucksack. Informiere dich außerdem vorab über Brunnen, Hütten und andere Möglichkeiten zum Nachfüllen.

Sind hausgemachte Säfte auf Berghütten empfehlenswert?

Hausgemachte Säfte wie Holunderblüten- oder Johannisbeersaft sind beliebte Spezialitäten auf vielen Berghütten. Mit Wasser gemischt, schmecken sie besonders erfrischend. Bei Johannisbeersaft solltest du allerdings vorsichtig sein: Die roten Flecken lassen sich aus heller Kleidung nur schwer entfernen.

Warum sollte man beim Wandern ausreichend trinken?

Ausreichendes Trinken unterstützt den Körper bei körperlicher Belastung und hilft, die Wanderung angenehmer zu gestalten. Besonders bei sommerlichen Temperaturen, langen Anstiegen und starkem Schwitzen solltest du regelmäßig Flüssigkeit aufnehmen.

1219 - Summer - Maria

Über Maria

Im Sommer trete ich meistens in die Pedale. Dann sind mein Bike und ich unzertrennlich. Am liebsten fahre ich aufwärts mit einer schönen Berghütte als Ziel, wo ich mir dann den verdienten Kaspressknödel so richtig schmecken lasse.