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Bergpanorama: Das sind die 10 schönsten Orte in den Alpen

Jungfrau Uitzicht
© Spalder Media Group

Beeindruckende Berggipfel und atemberaubende Panoramen findet man auf jeder Wanderung in den Alpen. Doch es gibt ein paar Orte, die sich von der Masse abheben. Weil der Blick etwas ganz Besonderes einfängt oder weil dieser so weit in die Ferne geht, dass gleich eine Bergkette oder ein Naturwunder, wie beispielsweise der Aletsch Gletscher, eingefangen wird. IndenBergen hat die schönsten Orte in den Alpen gesucht, die ein Bergpanorama zeigen, das einmalig ist. 

Kurz zusammengefasst

  • Vorstellung besonders beeindruckender Aussichtspunkte in den Alpen, wie Riffelsee, Großglockner, Dachstein, Zugspitze, Jungfraujoch, Kitzsteinhorn, Col Raiser, Muottas Muragl, Titlis und Eggishorn.
  • Die Orte bieten spektakuläre Blicke auf bekannte Gipfel, Gletscher und Seen, etwa das Matterhorn, den Aletschgletscher, die Dolomiten und die Bernina-Gruppe.
  • Alle Aussichtspunkte sind gut erschlossen und per Bergbahn, Gondel oder Standseilbahn erreichbar; viele eignen sich zusätzlich zum Wandern und Mountainbiken.

1. Riffelsee, Schweiz

Das Wahrzeichen der Schweiz gleich zweimal: als Berg und als Spiegelung. Das gibt es beim Riffelsee in Zermatt, auf 2.757 m Höhe. Diesen Ausblick auf das Matterhorn, den wohl bekanntesten Berg der Schweiz, erreichen Wanderer mit der Gornergratbahn. Von der Station Rotenboden aus sind es nur 10 Minuten zu Fuß bis zu diesem unglaublichen Anblick.

2. Großglockner, Österreich

Natürlich darf in dieser Liste der höchste Berg Österreichs, der Großglockner, nicht fehlen. Wir lieben ja Sonnenaufgänge, vor allem wenn man sie in den Alpen über den Berggipfeln live erleben kann, zum Beispiel während einer Sonnenaufgangswanderung. Zusammen mit einem Wanderführer können Naturliebhaber schon früh am Morgen die „Big 5“ des Nationalparks Hohe Tauern sehen.

Blick auf den Großglockner

3. Dachstein, Österreich

Der Dachstein Gletscher ist mit der Bergbahn von Ramsau am Dachstein aus zu erreichen. Die Fahrt nach oben ist es alleine schon wert. Wer möchte, kann nämlich währenddessen auf der Terrasse der Gondel stehen. Auf über 2.700 m genießen UrlauberInnen einen herrlichen Blick auf die höchsten Berge Österreichs und wer schwindelfrei ist, kann zudem über die Hängebrücke spazieren.

4. Zugspitze, Deutschland

Mit einer Gondelbahn erreicht man schnell und einfach den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze (2.962 m). Schon während der Fahrt nach oben wird man vom beeindruckenden Panorama überrascht. Ist man oben angekommen und spielt das Wetter mit, sieht man an die 400 Kilometer weit.

5. Jungfraujoch, Schweiz

Der höchste Bahnhof in Europa liegt in den Berner Alpen, auf dem Jungfraujoch (3.454 m). Während der Zugfahrt sieht man leider wenig von der schönen Umgebung, weil der Zug durch einen Tunnel fährt. Erst mal oben angekommen, vergisst man alles um sich herum und schaut fasziniert auf die großen Drei: den Mönch (4.107 m) und den Eiger (3.967 m) im Nordosten, die Jungfrau (4.158 m) im Südwesten.

6. Kitzsteinhorn, Österreich

Top of Salzburg – Das ist das Kitzsteinhorn in Kaprun auf 3.029 m Höhe. Von dort aus bestaunt man den Großglockner und, nicht weniger beeindruckend, die Gipfel des Nationalparks Hoche Tauern. Und wenn man schon einmal oben ist, lohnt sich gleich ein Blick ins Innere. Durch das Kitzsteinhorn führt ein 360 Meter langer Stollen zur Panorama-Plattform der Nationalpark Gallery. Im Verlauf dieses Weges gibt es Informationen zur Entstehung des Berges und seinen Schätzen. Alles Teil der Gipfelwelt 3000, die Einblicke in das mit 1.800 Quadratkilometern größte Schutzgebiet des Alpenraums bietet.

7. Col Raiser, Italien

Den Col Raiser in Gröden/Val Gardena erreicht man schnell und bequem mit der Gondelbahn von St. Christina aus. Die Aussicht auf mehrere bekannte Berggipfel der Dolomiten, wie beispielsweise Puez, Sellagruppe und Langkofel, stellt sich bei Ankunft gleich ein. Von der Terrasse einfach den Blick genießen oder dann auf einer der vielen Wanderrouten die Gegend erkunden – beides ist lohnenswert.

8. Muottas Muragl, Schweiz

Der Muottas Muragl (2.453 m) ist ein Ausflugsberg im Oberengadin bei Samedan und ist von Punt Muragl mit der Standseilbahn zu erreichen. Die Bergbahn ist die älteste im Engadin und schon mehr als 100 Jahre alt. Der Muottas Muragl bietet den schönsten Blick auf das Engadin und seine Seen. Neben Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee ist die Bernina Bergkette ebenso im Blickwinkel.

9. Titlis, Schweiz

Auf dem Titlis Gletscher (3.020 m) in Engelberg können Bergfreunde das ganze Jahr über den Schnee und die schöne Aussicht genießen. Es geht mit einer sich drehenden Gondel hoch und Besucher können neben der atemberaubenden Aussicht gleich noch über die höchste Hängebrücke Europas, den Titlis Cliff Walk, spazieren.

10. Eggishorn, Schweiz

Das ist der schönste Blick auf den imposanten Aletschgletscher - der längste und größte Gletscher der Alpen. Den Aussichtspunkt am Eggishorn (2.926 m) im schweizerischen Kanton Wallis, der seit 2002 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört, erreicht man in nur 15 Gehminuten. Vorausgesetzt, man nimmt im Dorf Fiesch die Seilbahn.

Weiterführende Informationen

Die schönsten Aussichten und Ausblicke sind gut erschlossen. Sie sind alle mit einer Bahn zu erreichen und haben eine funktionierende Infrastruktur. Viele der Orte sind ebenfalls mit einem vielfältigen Wanderwege- und Bike-Trail-Netz ausgestattet. Meist gibt es dort Wander- und Mountainbikerouten für alle Typen von BergurlauberInnen.

Tipps für eine Wanderung mit Panorama

Beeindruckende Ausblicke, frische Bergluft und ein gut gewählter Weg – eine Wanderung mit Panorama bleibt lange in Erinnerung. Damit unterwegs nicht nur die Aussicht, sondern auch der Wandertag selbst zum Erlebnis wird, lohnt es sich, ein paar Dinge zu beachten:

  • Die richtige Route auswählen: Informiere dich vorab über Länge, Höhenmeter und Schwierigkeitsgrad der Wanderung. Ein aussichtsreicher Weg muss nicht immer besonders anspruchsvoll sein.
  • Früh starten: Am Morgen ist die Sicht häufig klarer und auf beliebten Wegen sind noch weniger Wanderer unterwegs. Außerdem bleibt genügend Zeit für Pausen und Fotostopps.
  • Wetter im Blick behalten: In den Bergen kann sich das Wetter schnell ändern. Prüfe den Wetterbericht und verschiebe die Tour bei Gewittergefahr lieber.
  • Aussichtspunkte einplanen: Hütten, Gipfelkreuze, Seen oder Panorama-Plattformen eignen sich besonders gut für eine Pause. So lässt sich der Blick auf die Bergwelt ganz in Ruhe genießen.
  • Ausreichend Verpflegung mitnehmen: Wasser, kleine Snacks und eine Brotzeit gehören in jeden Wanderrucksack, auch wenn unterwegs eine Hütte geöffnet hat.
  • An passende Kleidung denken: Festes Schuhwerk, Sonnenschutz, eine Regenjacke und warme Kleidung sollten nicht fehlen. Auf schattigen Höhenlagen kann es selbst im Sommer kühl sein.
  • Rücksicht nehmen: Bleib auf den markierten Wegen, schone die Natur und halte Abstand zu Tieren. So bleibt das Bergpanorama auch für kommende Wanderer erhalten.
  • Zeit für den Ausblick lassen: Eine Panoramawanderung lebt nicht davon, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Plane genügend Pausen ein und genieße die Aussicht auf die Gipfel, Täler und Seen.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Wandern

Was sollte man zum Wandern mitnehmen?

Zur Grundausstattung gehören festes Schuhwerk, ausreichend Wasser, Snacks, eine Regenjacke und ein Erste-Hilfe-Set. Je nach Länge und Schwierigkeit der Wanderung können außerdem Wanderstöcke, Sonnencreme, eine Stirnlampe und eine Wanderkarte sinnvoll sein.

Wie bereite ich mich auf eine Wanderung vor?

Informiere dich vorab über Streckenlänge, Höhenmeter, Gehzeit und Schwierigkeitsgrad. Auch der Wetterbericht, die Öffnungszeiten von Berghütten und mögliche Wegsperrungen sollten geprüft werden. Wähle eine Route, die zu deiner Kondition und Erfahrung passt.

Wann ist die beste Zeit zum Wandern?

Die beste Zeit zum Wandern hängt von der Region und der Höhenlage ab. Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen oft angenehm, während der Sommer besonders für Bergwanderungen geeignet ist. Früh am Morgen sind die Wege meist ruhiger und die Sicht häufig besonders klar.

Wie finde ich eine schöne Wanderroute?

Schöne Wanderwege findest du in Wanderführern, auf offiziellen Tourismus-Websites und in Wander-Apps. Achte bei der Auswahl auf Angaben zu Schwierigkeit, Höhenmetern, Untergrund und Einkehrmöglichkeiten. Für eine Wanderung mit Panorama eignen sich besonders Höhenwege, Gratwege und Routen entlang von Bergseen.

Welche Wanderschuhe sind die richtigen?

Für einfache Spazierwege reichen bequeme Schuhe mit gutem Profil. Auf alpinen Wanderwegen solltest du knöchelhohe Wanderschuhe mit stabiler Sohle tragen. Wichtig ist, dass die Schuhe gut passen und bereits eingelaufen sind, damit keine Blasen entstehen.

Wie viel Wasser braucht man beim Wandern?

Als Richtwert solltest du mindestens ein bis zwei Liter Wasser pro Person mitnehmen. Bei warmem Wetter, langen Anstiegen oder schattenarmen Wegen kann der Bedarf deutlich höher sein. Prüfe vor der Wanderung, ob es unterwegs sichere Trinkwasserquellen gibt.

Was mache ich bei schlechtem Wetter in den Bergen?

Bei Gewitter, starkem Regen oder Sturm solltest du die Wanderung möglichst abbrechen und einen sicheren Unterstand aufsuchen. Meide exponierte Gipfel, Grate und einzelne hohe Bäume. Informiere dich vor dem Start über die Wetterentwicklung und plane eine kürzere Alternativroute ein.

Wie lange dauert eine durchschnittliche Wanderung?

Eine einfache Wanderung dauert häufig zwei bis vier Stunden. Die tatsächliche Gehzeit hängt jedoch von Strecke, Höhenmetern, Kondition und Pausen ab. Plane für eine Bergwanderung lieber zusätzliche Zeit ein und orientiere dich nicht ausschließlich an der Kilometerzahl.

Ist Wandern für AnfängerInnen geeignet?

Ja, Wandern ist auch für AnfängerInnen geeignet. Starte am besten mit einer kurzen, gut markierten Route mit wenigen Höhenmetern. Eine gemütliche Wanderung im Tal oder eine leichte Panorama-Wanderung bietet einen guten Einstieg in den Bergsport.

Was muss ich beim Wandern mit Kindern beachten?

Wähle eine abwechslungsreiche und nicht zu lange Strecke mit sicheren Wegen. Pausen, spannende Zwischenziele und eine Einkehr machen die Wanderung für Kinder interessanter. Denke außerdem an ausreichend Getränke, Snacks, Sonnenschutz und wetterfeste Kleidung.

Darf man beim Wandern die markierten Wege verlassen?

In Naturschutzgebieten und sensiblen Landschaften solltest du die markierten Wege nicht verlassen. Das schützt Pflanzen, Tiere und dich selbst vor gefährlichen oder unübersichtlichen Passagen. Beachte außerdem lokale Hinweise und Wegsperrungen.

Wie verhalte ich mich bei einer Begegnung mit Weidetieren?

Halte Abstand zu Kühen, Pferden und anderen Weidetieren und gehe ruhig an ihnen vorbei. Hunde sollten grundsätzlich angeleint werden. Nähere dich niemals Jungtieren und verlasse die Weide zügig, wenn sich Tiere auffällig oder aggressiv verhalten.

Wie kann ich beim Wandern sicher unterwegs sein?

Teile jemandem mit, welche Route du planst, und nimm ein geladenes Mobiltelefon mit. Bleibe auf markierten Wegen, achte auf deine Kräfte und kehre bei unsicheren Bedingungen rechtzeitig um. In abgelegenen Regionen kann zusätzlich eine Wanderkarte oder ein GPS-Gerät hilfreich sein.

Welche Wanderungen bieten besonders schöne Panoramen?

Besonders aussichtsreich sind Wanderungen auf Höhenwegen, zu Bergseen, Aussichtsgipfeln und Panorama-Plattformen. Auch Wege entlang von Bergrücken oder mit Blick auf Gletscher und bekannte Gipfel bieten eindrucksvolle Ausblicke. Informiere dich vorab, ob die Route bei klarer Sicht besonders lohnenswert ist.

Miriam

Über Miriam

Für Miriam müssen es keine großen Höhenmeter sein. Abwechslungsreich und gespickt mit schönen Aussichten sind die perfekten Wanderwege für sie und wenn am Ende noch eine schöne Hütte wartet, ist der Tag in den Bergen perfekt.