Die Reintalangerhütte im Wettersteingebirge

Die Reintalangerhütte im Wettersteingebirge

8. Februar 2019

von: Sarah in Berghütten

Eine idyllische Lage, gemütliche Betten, ein atemberaubendes Bergpanorama und die Ruhe der Natur. Das ist es, was Berghütten für Wanderer und Bergsteiger so attraktiv macht. Besonders die Reintalangerhütte im Wettersteingebirge ist wegen ihres Zustiegs zur Zugspitze besonders beliebt. Aber auch für nicht ganz so hochalpine Herausforderungen hat die Hütte einiges zu bieten. Auch bei Familien mit Kindern ist die Hütte aufgrund gemäßigter Wanderwege aber wegen des landschaftlich eindrucksvollen Aufstiegs durch das Reintal beliebt. Indenbergen.de stellt vor, was Wanderer und Bergsteiger über die Reintalangerhütte im Wettersteingebirge wissen müssen.

Die gemütliche Hütte am einfachsten Zugang zur Zugspitze

6 Matratzenlager mit zweimal 11, zweimal 12, einmal 13 und einmal 28 Plätzen sowie Zweibett-, Dreibett-, Vierbett- und Fünfbettzimmer stehen auf einer Höhe von 1369 Metern in der Reintalangerhütte am hinteren Ende des Reintals direkt am Verlauf der Partnach zur Verfügung. In der Hütte im Wettersteingebirge gibt es für Wanderer und Bergsteiger auch ein Winterlager mit insgesamt 18 Plätzen. Der Betrieb der im Jahr 1912 erbauten Hütte läuft von Ende Mai bis Mitte Oktober. Trotz Modernisierungen gehört die Reintalangerhütte aufgrund ihres urigen Charmes zu den beliebtesten Hütten im bayrischen Alpenraum.

Perfekte Hütte für Familien mit Kindern

Besonders Familien mit Kindern müssen bei mehrtägigen Wandertouren immer genau auf die Streckenplanung achten und prüfen, ob diese für das Alter und das Können der Kleinsten angemessen ist. Der im Sommer völlig ungefährliche und landschaftlich attraktive Zugang zur Reintalangerhütte durch das Reintal ist aufgrund seines schaffbaren Niveaus bei Wanderfamilien besonders beliebt. Die Strecke ist für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Auch die Lage der Hütte inmitten von Bergwiesen direkt an einem Flusslauf bildet einen idealen Abenteuerspielplatz für Kinder.

Stützpunkt der Zugspitztour

Wanderer, die sich auf die dreitägige Zugspitztour begeben, nächtigen gerne in der Reintalangerhütte. Die Strecke durch das Wettersteingebirge entlang der Partnach bietet ambitionierten und trittsicheren Bergwanderer auch ohne Klettererfahrung die Möglichkeit, den höchsten Berg Deutschlands erklimmen. Weitere Übernachtungsmöglichkeiten auf dieser Route befinden sich auf der Reintalangerhütte am Partnach-Lido und auf der Knorrhütte an der Schwelle des Zugspitzplatts. Die Reintalangerhütte ist Teil der ersten Tagesetappe der insgesamt dreitägigen Route. Vom Skistadion in Garmisch-Partenkirchen geht es hinauf bis zur Hütte. Für diesen Abschnitt sollten 5 bis 6 Stunden eingeplant werden und es werden 700 Höhenmeter überwunden.

Aufstiege zur Reintalangerhütte

Neben dem Zugang vom Skistadion, der in der Zugspitztour genutzt wird, aber auch als separate Tour dienen kann, gibt es noch zwei weitere Zugänge zur Reintalangerhütte. Vom Gletscherbahnhof Sonn Alpin der Bayerischen Zugspitzbahn verläuft ein Abstieg über die Knorrhütte bis hin zur Reintalangerhütte. Für diese Wanderung sollten insgesamt knapp 2 Stunden eingeplant werden. Für trittsichere Wanderer und Bergsteiger wird auch die Wanderung vom Kreuzeckhaus über den unteren Bernadeinweg, die Bockhütte und durch das Reintal empfohlen. Für diese Route werden ungefähr 4,5 Stunden benötigt. Ein wenig Erfahrung am Berg ist für diese Strecke jedoch erforderlich.

Übergänge und Klettermöglichkeiten ab der Reintalangerhütte

Ab der Reintalangerhütte haben Wanderer und Bergsteiger zahlreiche Möglichkeiten, sich sportlichen Herausforderungen in der imposanten Bergwelt zu stellen. So dauert es bis zur Knorrhütte knapp 2 Stunden und zum Kreuzeckhaus führen verschiedene Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Die Variante über die Mauerscharte, Stuibenhütte und den unteren Bernadeinweg ist sicher nichts für Anfänger, denn sie erfordert alpine Erfahrung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Eine weitere sportliche Herausforderung ist eine sechsstündige Tour bis zur Meilerhütte, wofür ebenfalls Trittsicherheit erforderlich ist. Für Kletterer steht die 1400 Meter hohe Hochwanner-Nordwand zur Verfügung.<

Weiterführende Informationen zur Region

Das Wettersteingebirge ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Bergsteiger, denn dort stehen Wanderstrecken für jedes Leistungsniveau zur Verfügung. Einer der berühmtesten Wanderwege der Region ist der Rote Weg der Via Alpina, der in drei Etappen durch das Wettersteingebirge verläuft. Auch auf verschiedenen Klettersteigen kommen Bergliebhaber auf ihre Kosten, so etwa auf dem Steig auf die Riffelscharte, dem Klettersteig auf die Zugspitze, den Schneefernerkopf, die Dreitorspitze und die bekannte Alpspitze.

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