Die 7 wichtigsten Bergpässe in Österreich

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Die 7 wichtigsten Bergpässe in Österreich

6 September 2019

von: Sarah in Auto & Verkehr

Durch die Berge fahren ist fantastisch. Je höher Wanderer kommen, umso schöner wird die Aussicht und mit jeder Kurve, die man fährt, zeigen sich neue Überraschungen. Motorradfahrer haben besondere Freude an scharfen Kurven und Autofahrer genießen das Rallye-Gefühl. Die Natur ist wunderschön und es ist auf jeden Fall die Mühe wert, unterwegs kurz für ein Picknick zu halten und tolle Fotos vom Bergpanorama zu machen. In Österreich gibt es viele prächtige Bergpässe. IndenBergen stellt die sieben wichtigsten in diesem Artikel vor.

1. Der Großglocknerpass und die Großglockner Hochalpenstraße

Der Großglocknerpass ist Teil der weltbekannten Großglocker Hochalpenstraße und befindet sich auf der Grenze zwischen Kärnten und dem Salzburgerland. Der Pass verbindet die Orte Zell am See im Norden mit Heiligenblut im Süden. Die Großglockner Hochalpenstraße öffnete im Jahr 1935 und ist seitdem rasend populär. Besucher erleben kontinuierlich wunderschöne Panorama-Aussichten auf den höchsten Berg Österreichs: den Großglockner. Die Route ist ein echtes Erlebnis und bietet unterwegs viele schöne Berghütten, Museen, Ausstellungen, Spielplätze und Wanderstrecken. Die Großglockner Hochalpenstraße ist im Winter wegen heftigem Schneefall geschlossen.

Ausblick auf der Großglockner Hochalpenstrasse (Foto: © Pixabay, Heidelbergerin)

2. Der Reschenpass

Der Reschenpass, auch bekannt als der Passo di Resia, ist ein Bergpass mit Geschichte. Schon seit Jahrhunderten ist der Reschenpass eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in den Alpen. Schon vor der Zeit der Römer verband der Pass Tirol in Österreich mit Südtirol in Italien. Unterwegs finden Wanderer auch historische Überbleibsel. Der Weg wurde im Laufe der Geschichte häufig verändert und hat aktuell nicht mehr eine so große Bedeutung wie früher. Trotzdem lohnt sich eine Fahrt über den Pass unbedingt. Zum Beispiel, wenn Wanderer in Nauders Urlaub machen und den Reschensee besuchen wollen.

3. Der Gerlospass

Wanderer, die in der Gegend um Zell am Ziller, Gerlos, Königsleiten oder Krimml mit dem Auto unterwegs sind, sollten unbedingt den Gerlospass besuchen. Dieser verbindet die Bundesländer Tirol und Salzburgerland. Am Anfang fühlen Fahrer deutlich, dass es eine kurvige Fahrt nach oben wird, aber je höher man kommt, umso schöner wird die Aussicht auf das Zillertal und die umliegenden Berge. Unterwegs passieren Wanderer einige Wasserfälle und haben genug Möglichkeiten, um für ein Foto Halt zu machen. Der Pass ist das gesamte Jahr geöffnet und ist im Winter bei heftigem Schneefall nur mit Schneeketten passierbar.

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4. Der Staller Sattel

Der Bergpass Staller Sattel oder Passo Stalle verbindet die Orte St. Jacob in Tirol mit Olang im italienischen Südtirol. Die Straße ist nicht breit und ist deshalb nicht für Busse oder Wohnwagen zugelassen. An manchen Stellen ist der Weg nicht breiter als eine Spur und der Verkehr wird entsprechend geregelt. Die Route ist wunderschön und führt unter anderem entlang des Obersees. Im Winter ist der Pass geschlossen.

5. Die Bielerhöhe (Silvrettapass) und die Silvretta Hochalpenstraße

Die Bielerhöhe ist den meisten Menschen bekannt unter dem Namen Silvrettapass und ist Teil der Silvretta Hochalpenstraße. Der Pass verbindet die Orte Bludenz in Vorarlberg mit Landeck in Tirol und verläuft über das Silvretta-Massiv. Um den Pass mit dem Fahrzeug überwinden zu können, entfällt eine Gebühr. Auf dem Gipfel, auf 2.032 Meter, befindet sich der Silvretta-Stausee. Rundherum und am Ufer verlaufen schöne Wanderwege. Wir empfehlen dringend, dass Auto kurz stehen zu lassen und ein bisschen zu wandern. Es lohnt sich. Der Bergpass ist wegen der hohen Lage und dem Schneefall im Winter geschlossen.

Stausee an der Silvretta Hochalpenstrasse (Foto: © Pixabay, dMz)

6. Timmelsjoch und Timmelsjoch Hochalpenstraße

Der Timmelsjoch, Passo del Rombo im Italienischen, ist ein auf 2.509 Metern Höhe gelegener Bergpass und verbindet im das Ötztal gelegene Sölden mit dem italienischen Südtirol. Der Bergpass ist Teil der weltbekannten Timmelsjoch Hochalpenstraße, hat aber eine weniger bedeutende Funktion als etwa der Reschenpass oder der Brennerpass. Auch der Timmelsjoch ist ein Bergpass mit Geschichte. Schon in prähistorischen Zeiten verlief ein Weg zum Ötztal und auch in den Jahrhunderten danach wurde die Route eifrig genutzt. Der heutige Weg wurde im Jahr 1968 eröffnet. Im Winter ist er geschlossen und ist im Sommer besonders beliebt bei Motorrad- und Autofahrern. Unterwegs sind einige Info-Zentren zu finden, ebenso wie Museen und Aussichtspunkte.

7. Der Flexenpass

Der Flexenpass verbindet das Lechtal (Lech am Arlberg) mit dem Klostertal (Stuben) und ist Teil der Lechtal Straße. Durch den Fund eines alten Beils aus der Bronzezeit wurde klar, dass der Pass bereits seit Jahrhunderten in Gebrauch ist. Die Straße ist das ganze Jahr über geöffnet und bietet kontinuierlich schöne Aussichten. Wanderer passieren hier alte Tunnel und historische Brücken. Oben auf dem Pass liegt das Restaurant Flexenhäusl, das zu einer Pause einlädt. Entlang des Passes verlaufen mehrere Wanderwege.

Blick auf das Lechtal un den Flexenpass (Foto: © Pixabay, MartinStr)

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